Hypnoskull

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Hypnoskull beim Maschinenfest 2013

Hypnoskull ist ein Industrial-Noise-Musikprojekt des belgischen Produzenten Patrick Stevens.

Geschichte

Hypnoskull wurde 1992 als Musikprojekt von Patrick Stevens gegründet.[1] Patrick Stevens war zuvor in Musikprojekten wie Ectoplasmic Embryo Experience (1990-1992) und Boy Rapes Boy (1992-1993) aktiv.[2] 1990 gründerte Stevens das Indielabel Escape 3 Organisation.

Nach zwei Soloveröffentlichungen mit "58-59-60" (1993) und "Cyberpunisher" (1994) veröffentlichte Hypnoskull am 11. Februar 1995 mit Brainquake (Marc Ceulemans) das Tape "A Visional Wane Into Cyberelectronics". Brainquake steuerte vier der 13 Titel bei.[3] 1995 veröffentlichte Hypnoskull das Album "Japanese Kisses (A Live Session)", 1996 folgte "Intubation". Patrick Stevens veröffentlichte 1996 das Tape "Technocrash" unter seinen Pseudonymen Hypnoskull und Noshinto. Das Tape war auf 10 Veröffentlichungen limitiert.[4] Am 23. Mai 2009 veröffentlichte das österreichische Industrial-Musikprojekt Simon Schall das Album "Have a Noise Day!". Hypnoskull war daran mit einem Remix beteiligt. Mit Mieke Maes bildete Patrick Stevens das Duo Tunnel. Gemeinsam brachten sie 1999 und 2000 ein Album heraus. Über die Jahre folgten regelmässig weitere Soloveröffentlichungen.

Hypnoskull produzierte und mixte eine komplette CD für Blackhouse, welche vom französischem Label M-tronic zusammen mit dem neu gemastertem Album "Hope Like A Candle" im Jahr 2010 zum 25-jährigen Jubiläum von Blackhouse veröffentlicht worden ist.[5] Ebenfalls 2010 arbeitete Hypnoskull mit dem niederländischen Hip-Hop-Produzenten Kubus zusammen.[6]

Der kanadische Filmemacher Dominic F. Marceau wählte für seinen Film "Conversion" (2013) einen Titel von Hypnoskull für den Soundtrack. Das war das erste Mal, dass ein Hypnoskull-Titel in einem Soundtrack zu einem Film zu hören war.[1] Hypnoskull ist bereits mehrfach auf internationalen Festivals aufgetreten. So trat er mehrfach (1999, 2002, 2003, 2004, 2006, 2008 und 2013) auf dem Maschinenfest in Deutschland auf. Im Juni 2000, Mai 2002, Mai 2013 und Juni 2017 spielte er beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig, ebenfalls in Deutschland. Im August 2001 trat er auf dem Pukkelpop-Festival in Belgien, 2003 auf dem Infest in England und Mitte Mai 2010 beim Kinetik Festival (Nachfolger des C.O.M.A. Festival) in Kanada auf.

Patrick Stevens war auch unter Namen wie Godwin (1992-1993), Das Schreckenskabinett (1992-1994) und Hautnah (1995-1997) aktiv.[2] In den 1990er Jahren arbeitete er mit dem belgischen Musiker Dirk Ivens in Sonar zusammen.

Diskografie (Alben)

  • 1993: 58-59-60, Escape 3 Organisation
  • 1994: Cyberpunisher, Ha-Releases
  • 1995: Brainquake · Hypnoskull ‎– A Visional Wane Into Cyberelectronics
  • 1995: Japanese Kisses (A Live Session), Hahamandad Stichting / Escape 3 Organisation
  • 1996: Intubation, TDV Tapes
  • 1996: Hypnoskull - Noshinto - Technocrash, Escape 3 Organisation
  • 1997: Total Jesus, Escape 3 Organisation
  • 1998: Rhythmusmaschine Eins - Zwei, ant-zen
  • 1999: Ffwd>Burnout!, ant-zen
  • 1999: Tunnel / Hypnoskull - Darkbeat Planet / Reakt.Ammo, Hymen Records
  • 2000: Hypnoskull vs. Tunnel - Live At CBGB's, New York, Escape 3 Organisation
  • 2001: Electronic Music Means War To Us, ant-zen
  • 2002: Operation Tough Guy!, ant-zen
  • 2004: Dark Skies Over Planet E., ant-zen
  • 2005: Cassette Massacre (1992-1993 Recovered), Stroomstoot
  • 2005: Broken Bass, 3K7 Records
  • 2005: (G.O.D) - Once Again, Spectre
  • 2006: Connecting The Evil Wires, BattletrAxe / Future Hardcore Alliance
  • 2006: Panik Mekanik, ant-zen
  • 2008: Industrial Owes Us Money, ant-zen
  • 2008: Hypnoskull / Caustic / Coreline / The PCP Principle - Savage Lands, Coreline Media Projects
  • 2013: Electronic Music Means War To Us 2, ant-zen
  • 2016: Immer Wieder Nein, ant-zen

Weblinks

Quellen