Deutschland

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Bundesrepublik Deutschland
Flag of Germany.svg
Coat of arms of Germany.svg
Flagge Wappen
Hauptstadt Berlin
Regierungssitz de jure: Berlin
de facto: Berlin und Bonn
Staatsform parlamentarische Bundesrepublik
Regierungssystem parlamentarische Demokratie
Staatsoberhaupt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
Regierungschef Bundeskanzlerin Angela Merkel
Fläche 357.340 km²
Währung 1 Euro (EUR) = 100 Cent
Gründung 24. Mai 1949: Bundesrepublik Deutschland (Grundgesetz)[1]
Nationalhymne Das Lied der Deutschen (dritte Strophe)
Nationalfeiertag 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit)
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März bis Oktober)
Kfz-Kennzeichen D
ISO 3166 DE, DEU, 276
Internet-TLD .de
Telefonvorwahl +49
Germany in the European Union on the globe (Europe centered).svg

Deutschland (Vollform: Bundesrepublik Deutschland) ist ein Staat in Mitteleuropa. Es ist laut seiner Verfassung ein Bundesstaat, der aus den 16 deutschen Ländern (Bundesländer) gebildet wird. Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands, Bonn wird als zweiter Regierungssitz und Verwaltungshauptstadt auch als Bundesstadt bezeichnet. Das Land hat zurzeit (Stand: Ende 2013) etwa 80,8 Millionen Einwohner.[2] Bundeskanzlerin und Regierungschefin ist seit dem 22. November 2005 Angela Merkel. Der Bundespräsident und das Staatsoberhaupt ist seit März 2017 Frank-Walter Steinmeier.

Länder

Die föderal aufgebaute Bundesrepublik besteht aus 16 Gliedstaaten. Diese werden offiziell als Länder (Bundesländer) bezeichnet.

Land
Hauptstadt
Fläche
in km²[3]
Flag of Baden-Württemberg.svg Baden-Württemberg Stuttgart 35.751
Flag of Bavaria (lozengy).svg Bayern München 70.550
Flag of Berlin.svg Berlin 892
Flag of Brandenburg.svg Brandenburg Potsdam 29.654
Flag of Bremen.svg Freie Hansestadt Bremen Bremen 419
Flag of Hamburg.svg Hamburg 755
Flag of Hesse.svg Hessen Wiesbaden 21.115
Flag of Mecklenburg-Western Pomerania.svg Mecklenburg-Vorpommern Schwerin 23.212
Flag of Lower Saxony.svg Niedersachsen Hannover 47.614
Flag of North Rhine-Westphalia.svg Nordrhein-Westfalen Düsseldorf 34.110
Flag of Rhineland-Palatinate.svg Rheinland-Pfalz Mainz 19.854
Flag of Saarland.svg Saarland Saarbrücken 2.569
Flag of Saxony.svg Sachsen Dresden 18.420
Flag of Saxony-Anhalt.svg Sachsen-Anhalt Magdeburg 20.452
Flag of Schleswig-Holstein.svg Schleswig-Holstein Kiel 15.800
Flag of Thuringia.svg Thüringen Erfurt 16.173
Flag of Germany.svg Bundesrepublik Deutschland Berlin 357.340

Geschichte

Seit dem 6. Mai 1955 ist Deutschland Mitgliedsstaat der NATO. Deutschland ist Gründungsmitglied der 1957 gegründeten Europäischen Union (EU). 1960 war Deutschland Gründungsmitglied der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Am 18. September 1973 wurden die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) zwei selbstständige Mitglieder der 1945 gegründeten Vereinten Nationen. Am 3. Oktober 1990 ging die DDR in der Bundesrepublik Deutschland auf. Der 3. Oktober wurde im Einigungsvertrag als gesetzlichen Feiertag (Tag der Deutschen Einheit) in Deutschland bestimmt.

Seit dem 22. November 2005 ist Angela Merkel (* 1954) der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) Bundeskanzlerin und Regierungschefin Deutschlands. Im März 2012 wurde der parteilose Joachim Gauck (* 1940) Bundespräsident und das Staatsoberhaupt Deutschlands. Gauck kündigte im Juni 2016 an, zur nächsten Bundespräsidentenwahl im Februar 2017 nicht mehr anzutreten.[4] Am 12. Februar 2017 wurde Frank-Walter Steinmeier (* 1956) der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) zum Bundespräsidenten gewählt. Gaucks Amtzeit des Bundespräsidenten endete am 18. März 2017.

Literatur

  • Margarete Graf: Schnellkurs Deutschland, DuMont, Köln 2007, ISBN 978-3-8321-7760-7
  • Axel Schildt, Detlef Siegfried: Deutsche Kulturgeschichte: Die Bundesrepublik von 1945 bis zur Gegenwart. Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3-446-23414-4
  • Enzyklopädie deutscher Geschichte, hrsg. von Lothar Gall. In Verbindung mit Peter Blickle, Elisabeth Fehrenbach, Johannes Fried, Klaus Hildebrand, Karl Heinrich Kaufhold, Horst Möller, Otto Gerhard Oexle, Klaus Tenfelde. R. Oldenbourg Verlag, München 1988 ff.

Weblinks

Quellen