Berlin

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Der Begriff Berlin ist mehrdeutig. Dieser Artikel beschreibt die übliche Verwendung. Für weitere Verwendungen siehe Berlin (Begriffsklärung).

Landesflagge von Berlin
(von oben und links nach rechts) Schloss Charlottenburg, Fernsehturm Berlin, Alte Nationalgalerie, Potsdamer Platz, Berliner Dom, Brandenburger Tor, Reichstag
Berlin vom Fesselballon HiFlyer

Berlin, die deutsche Hauptstadt, ist mit etwas über 3,4 Millionen Einwohnern die größte Stadt in Deutschland[1] sowie die zweitgrößte der Europäischen Union. Mit etwa 892 Quadratkilometern ist es zugleich die deutsche Kommune mit der größten Fläche. Der Stadtstaat Berlin setzt sich aus zwölf Bezirken zusammen. Er ist an den Flüssen Spree und Havel gelegen.

Geschichte

Berlin wurde erstmals 1237 urkundlich erwähnt, archäologische Fundstücke wie eine Eichenbohle aus dem Jahr 1183[2] weisen auf eine frühere Besiedlung im Mittelalter hin. Berlin war später in verschiedenen Staatsformen Residenz- und Hauptstadt Brandenburgs, Preußens und des Deutschen Reichs. Seit 1949 war der Ostteil der Stadt de facto Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. 1990 wurde Berlin mit der deutschen Wiedervereinigung wieder gesamtdeutsche Hauptstadt. Wenige Jahre später wurde es auch Sitz der Bundesregierung, des Bundespräsidenten, des Deutschen Bundestags, des Bundesrats sowie etlicher Bundesministerien und Botschaften.

Literatur

  • Horst Bosetzky, Jan Eik: Das Berlin-Lexikon. Jaron Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-932202-57-0
  • Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Geschichte Berlins. 2 Bde. 3. Auflage. Berlin 2002. (Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin, Standardwerk anlässlich des 750. Jubiläums von Berlin)

Weblinks

Quellen