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Kiel

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Der Begriff Kiel ist mehrdeutig. Dieser Artikel beschreibt die übliche Verwendung. Für weitere Verwendungen siehe Kiel (Begriffsklärung).

Kiel
Wappen von Kiel Deutschlandkarte, Position von Kiel hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Höhe: 5 m ü. NHN
Fläche: 118,65 km2
Einwohner: 249.023 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte: 2099 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24103–24118,
24143–24149, 24159
Vorwahl: 0431
Kfz-Kennzeichen: KI
Gemeindeschlüssel: 01002000
NUTS: DEF02
LOCODE: DE KEL
Gliederung: 18 Ortsbezirke mit 30 Stadtteilen
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Fleethörn 9
24103 Kiel
Webpräsenz: kiel.de
Oberbürgermeister: Ulf Kämpfer
Partei: SPD

Kiel ist die Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Schleswig-Holstein.

Die Stadt liegt an der Kieler Förde, die sie mit der Ostsee verbindet. Der Nord-Ostsee-Kanal verbindet die Nordsee (Elbmündung) mit der Ostsee (Kieler Förde) und ist die meist befahrene künstliche Wasserstraße für Seeschiffe der Welt.[1] Kiel ist weltbekannt durch die jährlich stattfindende Segelregatta Kieler Woche, die im Jahr 1882 erstmals stattgefunden hat. Die Kieler Woche gilt als das größte Segelsportereigniss der Welt und zugleich als das größte Sommerfest im Norden Europas.[2]

Die kreisfreie Stadt Kiel ist Sitz der Christian-Albrechts-Universität, der Fachhochschule Kiel sowie der Muthesius Kunsthochschule. Zum 31. Dezember 2016 hatte Kiel 249.023 Einwohner. Die höchste Einwohnerzahl nach dem Zweiten Weltkrieg verzeichnete Kiel 1961, als 272.000 Menschen in der Stadt wohnten.[3] Von wirtschaftlicher Bedeutung sind für Kiel unter anderem die größte deutsche Werft ThyssenKrupp Marine Systems und der Kieler Ostseehafen mit Fähren nach Skandinavien und in das Baltikum.

Fotos

Literatur

  • 1992: Geschichte der Stadt Kiel, Herausgeber Jürgen Jensen und Peter Wulf, 566 Seiten, Wachholtz, 2. Auflage, ISBN 978-3529027185
  • 2009: Kiel und die Kieler Förde, Peter Schuster, 144 Seiten, Boyens Buchverlag, ISBN 978-3804212589
  • 2010: Kiel Lexikon, Herausgeber Doris Tillmann und Johannes Rosenplänter, 432 Seiten, Wachholtz, 2. Auflage, ISBN 978-3529025563

Weblinks

Quellen