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Statistisches Bundesamt

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Hauptgebäude des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden
Bundesministerium des Innern, Dienstsitz Bonn sowie zur Zweigstelle Bonn des Statistischen Bundesamtes und zum Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp), 2008
Bürohaus Friedrichstraße 50-55, Ecke Schützenstraße 73 (rechts), in Berlin-Mitte. In dem Gebäude befindet sich unter anderem ein "i-Punkt" des Statistischen Bundesamtes.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) ist eine deutsche Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Hauptsitz ist in Wiesbaden in Hessen. 2018 hatte das Bundesamt 2.310 Mitarbeiter in Wiesbaden, Bonn und Berlin.[1] Am 16. Oktober 2017 wurde Georg Thiel zum Präsidenten des Statistischen Bundesamtes berufen und zum Bundeswahlleiter ernannt.[2] Mit GENESIS-Online kann die die Haupt-Datenbank des Statistischen Bundesamtes kostenfrei abgerufen werden.[3]

Geschichte

Am 21. Januar 1948 wurde die Vorläuferinstitution als „Statistisches Amt des Vereinigten Wirtschaftsgebietes“ gegründet. Sitz war nach dem Zweiten Weltkrieg in Wiesbaden-Biebrich in der Bizone der US-amerikanischen und der britischen Besatzungsmacht. Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland erhielt das Amt am 1. April 1950 seinen heute gültigen Namen „Statistisches Bundesamt“.[4] Seit 1999 zeichnet das Statistische Bundesamt mit dem Gerhard-Fürst-Preis jährlich herausragende wissenschaftliche Arbeiten mit engen Bezug zur amtlichen Statistik aus.[5] Am 16. Oktober 2017 wurde Georg Thiel zum Präsidenten des Statistischen Bundesamtes berufen.

Behördenleitung

Die Präsidenten des Statistischen Bundesamtes sind traditionell auch immer Bundeswahlleiter.

  • 1948–1964 Gerhard Fürst (1897–1988)
  • 1964–1972 Patrick Schmidt (1907–1974)
  • 1972–1980 Hildegard Bartels (1914–2008)
  • 1980–1983 Franz Kroppenstedt (* 1931)
  • 1983–1992 Egon Hölder (1927–2007)
  • 1992–1995 Hans Günther Merk (* 1930)
  • 1995–2006 Johann Hahlen (* 1942)
  • 2006–2008 Walter Radermacher (* 1952)
  • 2008–2015 Roderich Egeler (* 1950)
  • 2015–2017 Dieter Sarreither (* 1951)
  • seit 2017 Georg Thiel (* 1957)[2]

Publikationen

  • Zweimonatlich wird die Zeitschrift WISTA – Wirtschaft und Statistik veröffentlicht.[6] Es wird seit April 1949 veröffentlicht. Ein Vorläufer ist bereits in den Jahre 1921 bis 1944 erschienen, damals noch als Zeitschrift des Statistischen Reichsamtes.[7]
  • Seit 1952 veröffentlich das Statistische Bundesamt jährlich das Statistische Jahrbuch. Diese stehen auch online kostenfrei zur Verfügung.[8]

Seit 1983 wird zweijährlich der Datenreport – Sozialbericht für Deutschland veröffentlicht. Weitere Publikationen sind u. a. die Statistischen Wochenberichte, seit Mai 2004 die Schriftenreihe Statistik und Wissenschaft und das STATmagazin.[9]

Literatur

Weblinks

Quellen