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Wieloryb

Aus InkluPedia

Wieloryb (polnisch für Walfisch) ist ein polnisches Industrial-Musikprojekt.

Wieloryb, 2016

Bandgeschichte

Das Projekt wurde 1994 in Danzig mit vier Musikern aus verschiedenen Formationen gegründet. Im selben Jahr erschien mit "1" das Debütalbum. Sie wurden 1994 für den wichtigsten polnischen Musikpreis Fryderyk in der Kategorie Tanzmusik nominiert. Ab 1995 bestand Wieloryb aus dem Duo Robert Sushko und Paweł Kmiecik. Anfang 1996 erschien das zweite Album "II" und bald darauf das Album "3".[1] Am 13. Februar 1999 veröffentlichten sie das Album "9009".[2] Im Februar 2003 kam der Sänger Ariadne Rużewicz zu Wieloryb. Ab 2004 pausierte Wieloryb. Robert Sushko konzentrierte sich auf sein eigenes Projekt DataDisk, Paweł Kmiecik gründete sein Soloprojekt Selektronik.[1] 2005 veröffentlichte Requiem Records das Album "Voice Tract – Droga Głosu" mit Studio- und Liveaufnahmen von Ende 2001.[3]

Im Jahr 2009 wurde Wieloryb nach fünf Jahren von den Mitbegründern Maciek Żabczyński und Paweł Kmiecik reaktiviert.[1] Ihr Labeldebüt beim Dortmunder Label Hands Productions war 2011 das Album "Empty". Im Mai 2011 spielten sie erstmals beim FORMS OF HANDS Festival. 2011 spielten sie auch beim Maschinenfest.[4] Ende März 2012 trat Wieloryb beim 13. Elektroanschlag Festival in Altenburg auf. Am 27. April 2012 veröffentlichte das belarussische Duo Suicide Inside das Album "Homicide" über Alfa Matrix. Auf der 3-CD-Version ist ein Remix von Wieloryb enthalten. Im Mai 2012 spielte Wieloryb beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig.[5] Am 12. Oktober 2012 folgte erneut über Hands Productions das Album "Namaste". Im November 2012 trat Wieloryb beim 11. Wrocław Industrial Festival in Breslau in Polen auf. Im April 2013 spielten sie erneut beim FORMS OF HANDS Festival. 2013 spielten sie beim Infest in Bradford, West Yorkshire, England. Am 16. Juni 2014 veröffentlichten sie ihr Album "Root", erneut über Hands Productions. Das Album wurde von Stefan Böhm (Nullvektor) gemastert. Das Artwork und die Fotografien stammen von Nicola Bork.[6] Im April 2016 folgte das Album "Semantik" zeitlich passend zum erneuten Auftritt beim FORMS OF HANDS Festival. Es folgten die Alben "Hardcore Disco" (2017) und "Ritual" (2021). Das Album "III" (2022) wurde 1997 in Danzig aufgenommen.[7] 2025 erschienen die Alben "God's Final Breath" und "No Flag".

Diskografie (Alben)

  • 1994: 1, SPV Poland
  • 1996: II, Koch International
  • 1996: 3[8][1]
  • 1999: 9009
  • 2000: LV[9]
  • 2005: Voice Tract – Droga Głosu, Requiem Records
  • 2011: Empty, Hands Productions
  • 2012: Namaste, Hands Productions
  • 2013: Goa Remixes[10]
  • 2014: Root, Hands Productions
  • 2016: Semantik, Hands Productions
  • 2017: Hardcore Disco, Antyscena
  • 2021: Ritual, Antyscena
  • 2022: III, Requiem Records
  • 2025: God's Final Breath, Antyscena
  • 2025: No Flag, Requiem Records / Antyscena

Quellen