Rumänien

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România
Rumänien
Flag of Romania.svg
Coat of arms of Romania.svg
Flagge Wappen
Amtssprache Rumänisch
Hauptstadt Bukarest
Regierungssystem Semipräsidentielles System
Staatsoberhaupt Präsident Klaus Johannis
Regierungschef Premierminister Mihai Tudose
Währung 1 Leu (RON) = 100 Bani
Unabhängigkeit 9. Mai 1877 (vom Osmanischen Reich)
Nationalhymne Deșteaptă-te, române! („Erwache Rumäne“)
Nationalfeiertag 1. Dezember
Zeitzone UTC+2 OEZ
UTC+3 OESZ (März bis Oktober)
Kfz-Kennzeichen RO
ISO 3166 RO, ROU, 642
Internet-TLD .ro
Telefonvorwahl +40
Romania in European Union.svg

Rumänien (rumänisch România; Zum Anhören anklicken [romɨˈnia]) ist eine semipräsidentielle Republik in Europa. Rumänien liegt im Grenzraum zwischen Mittel- und Südosteuropa am Schwarzen Meer. Die Hauptstadt von Rumänien ist Bukarest. Präsident Rumäniens ist Klaus Johannis und der Ministerpräsident Rumäniens ist Mihai Tudose.

Geschichte

Während des Russisch-Osmanischen Krieges (1877 bis 1878) unterstützten die Rumänen Russland, woraufhin ihre Unabhängigkeit seit dem 9. Mai 1877 auf dem Berliner Kongress 1878 bestätigt wurde. Am 26. März 1881 wurde das neue Königreich Rumänien ausgerufen. Rumänien ist seit dem 29. März 2004 Mitglied der NATO und seit dem 1. Januar 2007 Mitglied der Europäischen Union.

Am 7. Mai 2012 wurde Victor Ponta (* 1972) der Partidul Social Democrat (PSD) der Ministerpräsident von Rumänien. Ende 2014 wurde Klaus Johannis (* 1959) der Präsident von Rumänien. Am 4. November 2015 endete die Amtszeit von Victor Ponta als Ministerpräsident. Für einige Tage wurde Sorin Cîmpeanu (* 1968) interimistischer Regierungschef. Am 17. November 2015 folgte der parteilose Dacian Cioloș (* 1969) im Amt des Ministerpräsidenten. Am 11. Dezember 2016 fand die Parlamentswahl statt. Die PSD und die Alianța Liberalilor și Democraților (ALDE) einigten sich nach der Wahl darauf, gemeinsam die Regierung zu bilden.[1] Am 4. Januar 2017 wurde Sorin Grindeanu (* 1973) der Ministerpräsident von Rumänien. Am 21. Juni 2017 wurde Grindeanus Regierung durch ein Misstrauensvotum der Regierungsparteien gestürzt.[2] Am 29. Juni 2017 folgte Mihai Tudose (* 1967) im Amt des Ministerpräsidenten von Rumänien.

Geografie

Rumänien grenzt an fünf Staaten (im Uhrzeigersinn): Ukraine, Moldawien, Bulgarien, Serbien und Ungarn. Östlich des Landes liegt das Schwarze Meer.

Literatur

  • 1982: Südosteuropa-Bibliographie: Südosteuropa und größre Teilräume, Ungarn, Rumänien, Slowakei, Herausgeber München Südostinstitut, 859 Seiten, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, ISBN 978-3486446814
  • 1998: Kurze Geschichte Rumäniens, Autor Ion Bulei, 220 Seiten, Meronia, ISBN 978-9739687621
  • 2006: Kurze Geschichte der Rumänen, Autor Neagu Djuvara, Übersetzer Gudrun-Liliane Ittu, 240 Seiten, Schiller Verlag, ISBN 978-9737969033

Weblinks

Quellen