Moogulator

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Moogulator, 2015

Moogulator (auch MoogulatoR) ist ein deutsches Projekt für elektronische Musik von Mic Irmer aus Nordrhein-Westfalen (Köln[1], Düsseldorf[2], Solingen[3]).

Mic Irmer begann seine musikalische Karriere mit Klavier, Böhm-Orgel und dem Heimcomputer Sinclair ZX81 an. Danach machte er mit Synthesizern weiter.[4] Im Jahr 1985 gründete Mic Irmer das Musikprojekt ConseQuencE. Damit veröffentlichte er von 1985 bis 2002 vier Alben über die Labels Human Deadline, Hard Records und Elektro-Kartell. Für EBM-Musik war er zwischendurch auch als Volition aktiv. Bereits 1998 wurde das Album "Real? OR noT.1" unter den beiden Namen ConseQuencE und Moogulator veröffentlicht. Moogulator ist das Nachfolgeprojekt von ConseQuencE und eine Änderung im Musikstil. Am 8. August 2008 wurde von Moogulator das Album "The Digital Anatomist Project" über Aentitainment Records veröffentlicht. 2011 folgte ein 12"er-Split mit Enzym (Kay Pischang). Im Oktober 2014 trat Moogulator beim Maschinenfest in der Turbinenhalle in Oberhausen auf. 2015 trat Moogulator unter anderem bei MUK.E 15 in Dortmund und bei Kreative Unruhe in Düsseldorf auf. 2016 trat Moogulator unter anderem bei Stromspiesser in Essen und bei Bunker Noise Three in Aachen auf.[5]

Mic Irmer ist der Gründer des Labels Human Deadline, worüber von 1985 bis 1999 sechs Veröffentlichungen von Volition, Consequence und zwei Kompilationen erfolgten.[6][7] Moogulator schloss sich dem Ende der 1980er Jahre dem von Schl8ta (Oliver Freitag) gegründeten Projekt Digital Slaughter an. Bis 1994 veröffentlichte Digital Slaughter drei Tapes selbst. Mic Irmer war kurzzeitig auch als Cybotech akitv. Mit Frank Hoffmann war er Mitte der 1990er Jahre kurzzeitig in Graft und mit La Luna Oc Nithar ebenfalls Mitte der 1990er in Karma Propaganda aktiv. Mit bOOmbaum und NilleAllstar war Moogulator ab 2003 als dAdA-iNN (DADAdisco + electro-INNunk) aktiv.[1] dAdA–iNN erstellte die Filmmusik für den Animationskurzfilm "458 nm" von Jan Bitzer, Ilija Brunck und Tom Weber. Der Film wurde 2006 veröffentlicht[8] und bei der Ars Electronica[9] und SIGGRAPH[10] ausgezeichnet.

Mic Irmer ist Mitgründer und Chefredakteur des 2006 gegründeten SynMag - Das Synthesizer-Magazin. Zuvor gründete er das Magazin Gothic Press, später in Electronic Disease umbenannt.[6] Weiterhin schrieb er für Amazona, Keys, Beat,[11] Bluesynths, Musicians Life und seine Website sowie das Wiki Sequencer.de .[12]

Diskografie

  • 1998: ConseQuencE / Moogulator - Real? OR noT.1 (Album)
  • 2008: The Digital Anatomist Project, Aentitainment (Album)
  • 2011: Moogulator / Enzym - Moogulator / Enzym, Aentitainment (EP)

Weblinks

Quellen