Black Tape for a Blue Girl

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Black Tape for a Blue Girl
(v.l.n.r.) Valerie, Athan und Sam
(v.l.n.r.) Valerie, Athan und Sam
Allgemeine Informationen
Herkunft Portland, OR, Flag of the United States (Pantone).svg USA
Genre Dark Wave
Gründung 1986
Website blacktapeforabluegirl.com
Gründungsmitglieder
Gitarre, Gesang, Text Sam Rosenthal
Aktuelle Besetzung
Gitarre, Gesang, Text Sam Rosenthal
Schlagzeug, Bass, Gitarre Brian Viglione
Gesang Athan Maroulis
Gitarre Valerie Gentile
Gesang Laurie Reade
Gitarre, Gesang Nicki Jaine
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug, Gitarren Allan Kraut
Gesang Oscar Herrera
Gesang Elysabeth Grant
Cello Mera Roberts
Flöte, Backgroundgesang Lisa Feuer
Gesang Lucian Casselman
Violine Vicki Richards
Klarinette Richard Watson
(v.l.n.r.) Nicki, Athan und Sam

Black Tape for a Blue Girl ist eine US-amerikanische Dark-Wave-Band aus Portland, Oregon.

Bandgeschichte

Gründer Sam Rosenthal war Anfang der 1980er Jahre Macher eines Fanmagazins in Florida.[1] Im Jahr 1983 gründete Sam Rosenthal dann das Label Projekt Records. Das Label hat die drei Sublabels Darkwave (Mailorder) und Projekt: Archive (früher Relic) (Reissues).[2] Relic hat sich nach Rechtsstreitigkeiten umbenannt.[3] Über Projekt Records veröffentlichte Sam Rosenthal zunächst die Soloalben "An Hour Of Ambience" (1985) und "Before The Buildings Fell" (1986).[4]

Im Jahr 1986 zog er nach Los Angeles in Kalifornien.[5] Im selben Jahr gründete er die Band Black Tape for a Blue Girl.[6] Im Jahr 1986 veröffentlichten sie ihr Debütalbum "The Rope". Es wurde im Frühling und Sommer 1986 aufgenommen und von Sam Rosenthal und Wayne Ricker bei Hollywood Sync gemixt.[7] 1987 folgte das Album "Mesmerized By The Sirens". Es wurde 1987 im Tangerine Studio, Chapman Studio und Natural Sound Studios aufgenommen. Der Mix erfolgte im Tangerine Studio.[8] Es folgte 1989 das Alben "Ashes In The Brittle Air", eine Kompilation im selben Jahr und 1991 das Album "A Chaos Of Desire". Die Sängerin Julianna Towns (Hue And Cry, Moslem Birth, Peace Corpse, Skinner Box) war an mehreren Titeln beteiligt.[9] Ebenfalls 1991 erschien noch eine weitere Kompilation. 1993 folgte das Album "This Lush Garden Within". Nach einer dreijährigen Pause wurde 1996 die EP "The First Pain To Linger" veröffentlicht. Zur EP wurde ein Roman von Sam Rosenthal mitgeliefert.[5] 1996 zog er von Los Angeles nach Chicago. Hier lernte er Lisa Feuer kennen.[1]

Das nächste Album "Remnants Of A Deeper Purity" folgte ebenfalls 1996. Das Album "As One Aflame Laid Bare By Desire" aus dem Jahr 1999 wurde zwischen November 1997 und August 1998 in The Lush Garden in Chicago aufgenommen und gemixt, bis auf den Titel "The Apotheosis", der bereits am 25. August 1996 aufgenommen und zuerst auf der Single "With My Sorrows" als Part 3 über Amplexus in Italien veröffentlicht wurde.[10] Im Jahr 1999 zog er mit seiner Frau Lisa Feuer nach New York.[1] Ende Juni 2002 bekamen Lisa und Sam einen Sohn.[11] Im Juni 2003 traten sie beim 12. Wave-Gotik-Treffen in Leipzig auf. Im Jahr 2004 wurde das nächste Studialbum "Halo Star" veröffentlicht.

Im Jahr 2005 trennten sich Lisa und Sam.[12] Erst 2009 folgte das nächste Studioalbum "10 Neurotics". Im Juni 2011 spielten sie zum zweiten Mal beim Wave-Gotik-Treffen. Das Album "Tenderotics" wurde 2013 veröffentlicht; wie alle bisheringen Studioalben wurde es über Sams Label Projekt Records veröffentlicht. Auf dem Album ist eine 2013er Version des Titels "Halo Star", den die Band mit dem norwegischen Gitarristen und Komponisten Erik Wøllo eingespielt hat. Die Titel des Albums wurden von Wøllo, Steve Roach, Valerie Gentile, Android Lust (Shikhee D’iordna), Unwoman, Steve Jones (Area, The Arms of Someone New), As Lonely As Dave Bowman) und der englischen Band Attrition gemixt.[13] Im Januar 2015 startete Rosenthal auf der Crowdfunding-Plattform Patreon eine Kampagne.[14] Am 12. August 2016 folgte das Album "These Fleeting Moments" über Metropolis Records. Am 30. März 2017 wurde das Album "Mesmerized By The Sirens" nach 30 Jahren auf Bandcamp wiederveröffentlicht. Walter Holland (Gesang), Thanatos und das US-amerikanische Duo Bleeding Like Mine waren an je einem Titel beteiligt.[15]

Die Besetzung der Band wechselte häufig. Nur Sam Rosenthal ist konstantes Mitglied bei Black Tape for a Blue Girl. Er benennt die deutschen Bands Kraftwerk und Tangerine Dream sowie den Briten Brian Eno und die britische Band Soft Cell als seine größten Einflüsse zu Beginn seiner Musikerkarriere.[1]

Sam Rosenthal veröffentlichte 2011 sein drittes Soloalbum "The Passage" und 2012 sein viertes Soloalbum "Tanzmusik".[4] Die italienische Romantic-Folk-Band All My Faith Lost... hat im Jahr 2014 die EP "Redefine My Pure Faith" mit Coversongs von Black Tape for a Blue Girl über Projekt Records veröffentlicht. Er veröffentlicht auch als As Lonely As Dave Bowman.[16]

Der Sänger Oscar Herrera war auch in der Band "The Sleep of Reason" aktiv. Die Gitarristin Valerie Gentile war von 2008 bis 2009 in der Band "The Crüxshadows" aus Florida aktiv.

Diskografie (Alben)

  • 1986: The Rope, Projekt Records
  • 1987: Mesmerized By The Sirens, Projekt Records
  • 1989: Ashes In The Brittle Air, Projekt Records
  • 1989: Tight In Your Arms Tonight, Projekt Records (Kompilation)
  • 1991: A Chaos Of Desire, Projekt Records
  • 1991: A Teardrop Left Behind, Hyperium Records (Kompilation)
  • 1993: This Lush Garden Within, Projekt Records
  • 1996: The First Pain To Linger, Projekt Records (EP)
  • 1996: Remnants Of A Deeper Purity, Projekt Records
  • 1996: Across A Thousand Blades - A Retrospective , Projekt Records (Kompilation)
  • 1999: As One Aflame Laid Bare By Desire, Projekt Records
  • 2002: The Scavenger Bride, Projekt Records
  • 2003: With A Million Tear-Stained Memories, Projekt Records (Kompilation)
  • 2004: Halo Star, Projekt Records
  • 2004: Live Bootleg #1, Projekt Records
  • 2008: A Retrospective, Shadowplay Release (Kompilation)
  • 2009: 10 Neurotics, Projekt Records
  • 2013: Tenderotics, Projekt Records
  • 2014: The Collection (Kompilation)
  • 2016: These Fleeting Moments, Metropolis
  • 2017: Mesmerized By The Sirens

Weblinks

Quellen