Hecq (Musikprojekt)

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Hecq beim Planet Myer Day in Leipzig, 2014

Hecq ist ein deutsches Projekt für elektronische Musik (Modern Classical, Ambient) von Ben Lukas Boysen aus Berlin.[1]

Ben Lukas Boysen (* 1981) stammt aus Oldenburg[1] und als jüngtes von drei Kindern[2] aus einer Künstlerfamilie. Sein Bruder Oliver Boysen (* 12. Oktober 1972 in Oldenburg[3] arbeitet als Schauspieler und Synchronsprecher, seine Mutter Deirdre Boysen stand zu Lebzeiten als Sopranistin auf der Bühne. Sein Vater Claus Boysen wirkte in Hörspielen und in Filmen wie "Tatort" mit.[4] Im Alter von sieben Jahren begann Ben Lukas Boysen damit, Gitarre und Klavier zu lernen. Seit 2003 veröffentlicht er unter dem Namen Hecq Musikalben, beginnend mit dem Debütalbum "A Dried Youth" über Kaleidoskop.[5]

Im Oktober 2004 trat Hecq beim Maschinenfest in der Kulturfabrik in Krefeld auf. Ben Lukas Boysen zog nach Berlin, wo er 2008 sein eigenes Studioprojekt HECQ Audio gründete. Darin erstellt er neben seinen eigenen Veröffentlichungen u. a. auch Musik für Filme, Werbung und Klanginstallationen.[6][7] Im Oktober 2009 trat Hecq erneut beim Maschinenfest auf, diesmal in der Weststadthalle in Essen. Ebenfalls 2009 wurde von dem britischen Musikprojekt Broken Note mit der Kompilation "Terminal Static" dessen erste Album über das Berliner Label Ad Noiseam veröffentlicht. Darauf ist ein Remix von Hecq enthalten. Im September 2011 veröffentlichte das griechische Projekt Mobthrow mit der EP "Pitch Black" seine erste Veröffentlichung beim niederländischen Label Mindtrick Records. Auf der EP ist ein Remix von Ad Noiseam-Labelkollegen Hecq enthalten. Im Oktober 2012 spielte Hecq zum dritten Mal beim Maschinenfest, diesmal in der Turbinenhalle in Oberhausen. Am 13. April 2015 veröffentlichte das britische Projekt Gore Tech das Debütalbum "Futurphobia" über Ad Noiseam. Hecq erstellte gemeinsam mit Gore Tech dafür den Titel "Mechanica".

Ben Lukas Boysen veröffentlicht auch unter seinem echten Namen Musikalben und war auch als Monstré Mekunnik und qDub aktiv.[8] Er ist mit dem deutschen Pianisten und Komponisten Nils Frahm (* 1982) befreundet,[4] der auch Alben von Ben Lukas Boysen mixt und mastert.[2]

Diskografie (Alben)

  • 2003: A Dried Youth, Kaleidoskop
  • 2004: Scatterheart, Hymen Records / Kaleidoskop
  • 2005: Bad Karma, Hymen Records / Kaleidoskop
  • 2007: 0000, Hymen Records / Kaleidoskop
  • 2008: Night Falls, Hymen Records
  • 2009: Steeltongued, Hymen Records
  • 2011: Avenger, Hymen Records
  • 2013: Horror Vacui, Hymen Records
  • 2014: Conversions, Ad Noiseam
  • 2015: Mare Nostrum, Hymen Records
  • 2017: Chansons De Geste, Hymen Records

Weblinks

Quellen