Andrea Schroeder

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Andrea Schroeder, 2014

Andrea Schroeder (* in Ostwestfalen, Nordrhein-Westfalen) ist eine deutsche Singer-Songwriterin.

Leben

Andrea Schroeder ist in Ostwestfalen geboren[1] und aufgewachsen. Sie lernte zunächst Grafikdesign und arbeitet für die Film- und Musikbranche. Durch einen befreundeten Fotografen kam sie zum Modeln. Auf drängen ihrer Agentur zog sie nach München, aber sie wendete sich enttäuscht bald wieder dem Grafikdesign zu.[2] Zum Gesang kam sie, als sie nach einer Operation zeitweise ihre Stimme verlor. Als die Stimme wiederkam, war das für Andrea Schroeder lt. eigener Aussage ein Zeichen. Sie absolvierte eine klassische Gesangsausbildung und hatte einige Gospel-Engagements. Nebenher schrieb sie eigene Songs. Im Jahr 2007 veröffentlichte sie auf MySpace erste eigenene Songs. Bald darauf stießen der Musikproduzent Chris Eckman und das Indie-Label Glitterhouse Records auf sie.[3]

Das im Jahr 2012 veröffentlichte Debütalbum "Blackbird" produzierte Chris Eckman. Es wurde im tschechischen Sono Studio und im Studio Zuma aufgenommen.[4] Es enthält vorwiegend englische Titel. Mit dem Titel "Kälte" ist jedoch ein deutscher Titel dabei.

Das zweite Album "Where the Wild Oceans End" folgte 2014. Es enthält ebenfalls vorwiegend englische Titel, mit "Helden" ist aber auch hier wieder ein deutscher Titel dabei. Es ist ein Coversong von David Bowies Song "Heroes" aus dem gleichnamigen Album aus dem Jahr 1977. Produzent war erneut Chris Eckman. Die analogen Aufnahmen erfolgten in den Ocean Sound Recording Studios in Norwegen.[5] Weitere Aufnahmen erfolgten in Ljubljana, Slowenien und Prag, Tschechien.[2] Das Video zum Titel "Ghosts Of Berlin" besteht aus Bildern des Dokumentarfilms "Berlin – Die Sinfonie der Großstadt" von Walther Ruttmann aus dem Jahr 1927.[3] Die Genehmigung dazu bekam sie von Ruttmans Tochter Eva Riehl.[2] Am 26. August 2016 wurde das dritte Album "Void" veröffentlicht. Es wurde von Ulf Ivarsson (Thåström, Sivert Höyem) und Schroeder/ Lehmkuhl in Berlin und Stockholm produziert.

Andrea Schroeder kümmert sich selbst um das Artwork ihrer Alben, Tourplakate und Videos.[2] In ihrer Band spielen der dänische Gitarrist Jesper Lehnkuhl, der Bassist Dave Allen, der Schlagzeuger Chris Hughes und die belgische Violonistin Catherine Graindorge.[6] Auf der Bühne spielt Schroeder ein indisches Handharmonium.[2] Jesper Lehnkuhl beteiligt sich auch am Songwriting.

Andrea Schroeder lebt seit 2011/2012[2] in Berlin[6] im Stadtteil Wedding.[3]

Diskografie (Alben)

  • 2012: Blackbird, Glitterhouse Records
  1. Paint It Blue - 2:49
  2. Bebop Blues - 3:19
  3. Wrap Me In Your Arms - 3:11
  4. Ghost Ship - 4:38
  5. Death Is Waiting - 3:21
  6. Blackbird - 4:11
  7. Blackberry Wine - 4:18
  8. Winter Days - 3:42
  9. Dark Nightingales - 4:05
  10. Kälte - 4:37
  • 2014: Where the Wild Oceans End, Glitterhouse Records
  1. Dead Man's Eyes - 3:54
  2. Ghosts Of Berlin - 439
  3. Until The End - 3:51
  4. Helden - 5:11
  5. Fireland - 3:33
  6. The Spider - 3:58
  7. Where The Wild Oceans End - 4:19
  8. The Rattlesnake - 2:56
  9. Summer Came To Say Goodbye - 3:57
  10. Walk Into The Silence - 4:07
  • 2016: Void, Glitterhouse Records
  1. Void - 3:39
  2. Black Sky - 3:10
  3. Burden - 3:41
  4. My Skin Is Like Fire - 4:36
  5. Kingdom - 3:49
  6. Little Girl - 4:40
  7. Creatures - 3:02
  8. Was Poe Afraid - 6:28
  9. Drive Me Home - 5:31
  10. Don't Wake Me - 3:38
  11. Endless Sea - 4:54

Weblinks

Quellen

  1. Andrea Schroeder stellt ihr Album "Blackbird" im Pantheon Casino vor | General-Anzeiger Bonn, 01.04.2013
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Musik aus Berlin: Andrea Schroeder – Die Geisterseherin | Kultur - Berliner Zeitung, 05.03.2014
  3. 3,0 3,1 3,2 Andrea Schroeder: Dunkle Stimme, düstere Songs | Musik - Berliner Zeitung, 30.01.2014
  4. Andrea Schroeder - Blackbird (CD, Album) at Discogs
  5. Andrea Schroeder - Biography (abgerufen am 13. Januar 2015)
  6. 6,0 6,1 Andrea Schroeder - About | Facebook