Tschechien

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Česká republika
Tschechische Republik
Flag of the Czech Republic.svg
Coat of arms of the Czech Republic.svg
Flagge Wappen
Wahlspruch: Pravda vítězí („Die Wahrheit siegt“)
Amtssprache Tschechisch
Hauptstadt Prag
Staatsform Parlamentarische Republik
Regierungssystem Parlamentarische Demokratie
Staatsoberhaupt Präsident Miloš Zeman
Regierungschef Ministerpräsident Bohuslav Sobotka
Währung 1 Tschechische Krone (CZK) = 100 Heller
Gründung 1. Januar 1993
Nationalhymne Kde domov můj („Wo ist meine Heimat“)
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März bis Oktober)
Kfz-Kennzeichen CZ
ISO 3166 CZ, CZE, 203
Internet-TLD .cz
Telefonvorwahl +420
Czech Republic in European Union.svg

Tschechien (amtlich Tschechische Republik, tschechisch Česká republika Zum Anhören anklicken [ˈt͡ʃɛskaː ˈrɛpuˌblɪka] beziehungsweise Česko) ist ein Staat in Mitteleuropa. Er ist demokratisch organisiert und besteht aus den drei historischen Ländern Böhmen, Mähren und Tschechisch-Schlesien. Der Binnenstaat Tschechien hat etwa 10,5 Millionen Einwohner.[1] Staatsoberhaupt ist seit dem 8. März 2013 Präsident Miloš Zeman, Regierungschef ist seit dem 17. Januar 2014 Ministerpräsident Bohuslav Sobotka. Die Hauptstadt ist Prag.

Geschichte

Der Staat entstand, als sich am 1. Januar 1993 die Tschechische und Slowakische Föderative Republik (ČSSR) in Tschechien und die Slowakei aufspaltete. 1999 wurde das Land acht Jahre nach Auflösung des Warschauer Pakts Mitglied der NATO, am 1. Mai 2004 auch der Europäischen Union. Am 8. März 2013 wurde Miloš Zeman (* 1944) das Staatsoberhaupt Tschechiens. Am 17. Januar 2014 wurde Bohuslav Sobotka (* 1971) der Ministerpräsident Tschechiens. Im Oktober 2017 fand die Abgeordnetenhauswahl in Tschechien statt. Dabei gewann die Partei ANO 2011 um den Unternehmer und Milliardär Andrej Babiš (* 1954) in sämtlichen Wahlkreisen und wurde mit Abstand stärkste Partei. Da Babiš keine Koalition mit der rechtspopulistischen Svoboda a přímá demokracie (SPD) eingehen wollte und keine andere Partei eine Koalition eingehen will, will Babiš ein Minderheitskabinett unter Beteiligung von Experten aufstellen.[2]

Literatur

  • Rainer Eisenschmid, André Micklitza: Tschechien, Baedeker, 2012. ISBN 9783829713184

Weblinks

Quellen