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Singapur

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Der Begriff Singapur ist mehrdeutig. Dieser Artikel beschreibt die übliche Verwendung. Für weitere Verwendungen siehe Singapur (Begriffsklärung).

சிங்கப்பூர் குடியரசு (Tamil)

Republik Singapura (Malaiisch)
新加坡共和国 (Chinesisch)

Republic of Singapore (Englisch)

Republik Singapur
Flag of Singapore.svg
Coat of arms of Singapore.svg
Flagge Wappen
Wahlspruch: Majulah Singapura
malaiisch für „Vorwärts, Singapur“
Amtssprache Tamil, Malaiisch, Chinesisch, Englisch
Hauptstadt Singapur
Staatsform Republik
Regierungssystem Parlamentarische illiberale Demokratie
Staatsoberhaupt Präsidentin Halimah Yacob
Regierungschef Premierminister Lee Hsien Loong
Währung 1 Singapur-Dollar (SGD) = 100 Cent
Unabhängigkeit 9. August 1965 (von Malaysia)
Nationalhymne Majulah Singapura („Vorwärts Singapur“)
Zeitzone UTC+8
Kfz-Kennzeichen SGP
ISO 3166 SG, SGP, 702
Top-Level-Domain .sg
Telefonvorwahl +65
Singapore on the globe (Southeast Asia centered).svg

Singapur‏‎ (amtlich Republik Singapur, Tamil சிங்கப்பூர் குடியரசு, malaiisch Republik Singapura, chinesisch 新加坡共和国, englisch Republic of Singapore [ɹɪˈpʰʌb.lɪkʰ.əv.ˈsɪŋ.(g)ə.pʰɔː], Pinyin Xīnjiāpō Gònghéguó, auch: 新加坡 [ɕin.tɕiɑ.pʰuɔ]) ist ein Insel- und Stadtstaat in Südostasien. Er ist Mitglied im Commonwealth of Nations. Präsidentin ist seit dem 14. September 2017 Halimah Yacob (* 1954), Premierminister ist seit dem 12. August 2004 Lee Hsien Loong (* 1952). Singapur‏‎ zählte 2015 mit Platz 7 und 11,88 Millionen Übernachtungsbesuchern zu den Global Top 20 Top Destination Cities by International Overnight Visitors.[1]

Fotos

Geografie

Der Inselstaat Singapur liegt südlich von Malaysia und nördlich von Indonesien. Singapur umfasst eine Hauptinsel sowie drei größere und 58 weitere kleinere Inseln. Die Inseln sind der südlichste Ausläufer der Hinterindischen Halbinsel und des asiatischen Festlandes. Im Westen wird mit der Meerenge Straße von Malakka eine der am stärksten befahrenen Wasserstraßen der Welt berührt. Im Süden liegt die Straße von Singapur, welche die Straße von Malakka mit dem Südchinesischen Meer verbindet.

Geschichte

Am 1. April 1867 wurde Singapur als Bestandteil der Straits Settlements zur britischen Kronkolonie. Im Zweiten Weltkrieg marschierten japanische Truppen in Malaysia ein. Die britischen, australischen und indischen Soldaten unter dem britischen General Arthur Ernest Percival (1887–1966) konnten sich trotz zahlenmäßigen Überlegenheit nicht halten. Sie unterlagen im Januar/Februar 1942 in der Schlacht um Singapur der japanischen Armee. Die Japaner benannten Singapur in Folge in Shōnan-tō (昭南島) um und hielten es bis September 1945. Singapur kam wieder unter britische Herrschaft. 1959 wurde Singapur eine selbstregierte Kronkolonie. Nach einem landesweiten Referendum 1962 wurde Singapur in eine Föderation mit Malaya, Sabah und Sarawak entlassen und somit am 1. September 1963 vom Vereinigten Königreich unabhängig. Am 7. August 1965 wurde Singapur nach Unruhen aus der Föderation ausgeschlossen. So erlangte Singapur‏‎ am 9. August 1965 seine Unabhängigkeit von Malaysia. Lee Kuan Yew (1923–2015) war der der erste Premierminister Singapurs. Er übte dieses Amt von 1959 bis 1990 aus. Am 12. August 2004 wurde Lee Hsien Loong (* 1952) der Premierminister Singapurs. Er ist der älteste Sohn des Staatsgründers und ersten Premierministers Lee Kuan Yew. Am 14. September 2017 wurde Halimah Yacob (* 1954) die Präsidentin Singapurs.

Literatur

  • 2000: Singapur: Metropole im Wandel, Herausgeber Manfred Kieserling, 256 Seiten, Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3518121139
  • 2007: Singapur: Globale Stadt und autoritärer Staat, Herausgeber Asienhaus Essen, Autor Rolf Jordan, Vorwort Manfred Kieserling, 203 Seiten, Horlemann, ISBN 978-3895022371
  • 2013: Die Entwicklung Singapurs zu einem kleinem Vielvölkerstaat, Nadira Hurnaus, 60 Seiten, Kindle Edition
  • 2014: High Heels und Hühnerfüße: Begegnungen mit Singapur, Isabel Schrimpf, 168 Seiten, Books on Demand, 2. Auflage, ISBN 978-3732287345
  • 2018: 111 Orte in Singapur, die man gesehen haben muss, Christoph Hein und Sabine Hein-Seppeler, 240 Seiten, Emons Verlag, ISBN 978-3740803377

Weblinks

Quellen