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Stin Scatzor

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Stin Scatzor, 2009

Stin Scatzor ist ein belgisches Industrial-Musikduo. Das Duo besteht aus Stefan Bens (Gesang, Noise) und Kris Peeters (Gitarre, Noise, Mixing). Bei Liveauftritten werden sie von Mr. FaS (Noise) unterstützt.[1]

Stin Scatzor wurde 1990 als Ein-Mann-Projekt von Stefan Bens gegründet.[2] Der Name ist bereits in der Schulzeit von Stefan Bens entstanden.[3] 1990 und 1991 veröffentlichte Stin Scatzor Split-Alben mit Suicide Commando (Johan Van Roy) und Liquid G. (Peter van Bogaert). Dazwischen folgte das Album "Depresioaz Ondo Pasa" (Enjoy The Depression) beim deutschen Label Bestattungsinstitut von Siegmar Fricke (Pharmakustik, [A:M:B], Ambulatorio Segreto, Delta-Sleep-Inducing Peptide, Doppelwirkung, Efficient Refineries, New Tits On The Cock, Nome De Voyage). 1992 folgte das Album "M.G. & F.", das auch als "Mina Gorrotea Eta Fabrikak" und "Pain, Hate & Factories" bekannt ist. Im Jahr 1993 veröffentlichten Stin Scatzor und Notstandskomitee (Malte Steiner) das Split-Album "The Suicide Invasion". Es folgten 1994 die Kompilation "Toxic" und 1995 die EP "Industro" jeweils beim deutschen Label ant-zen.

Im Jahr 1996 wurde das Album "Talk About Industro" über COde Products von Johan Van Roy veröffentlicht. Es wurde von August bis Dezember 1995 im Stinudio aufgenommen und von Januar bis April 1997 von Eric van Wonterghem im Prodam Studio gemastert.[4] 1998 folgte mit der EP "Industronic" bei Possessive Blindfold Recordings aus San Francisco die erste Veröffentlichung auf CD.[3] 2000 folgte das Album "Industrology" beim Leipziger Label Out Of Line. Anfang Juni 2001 trat Stin Scatzor beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig auf. Ebenfalls im Jahr 2001 schloss sich Kris Peeters (Gitarre und Produktion) Stefan Bens bei Stin Scatzor an.[2] 2003 folgte das nächste Album "Industrogression" beim polnischen Label Black Flames Records. 2005 trat Stin Scatzor beim Summer Darkness in den Niederlanden auf.

Im Oktober 2007 veröffentlichten May-Fly und Wynardtage das Album "The Face In The Mirror" über Rupal Records aus Dresden. Darauf ist auch ein Remix von Stin Scatzor enthalten.[5] Nach rund vier Jahren ohne Veröffentlichung folgte im November 2007 die EP "Industruction". Die Schweizer Band Sleepwalk steuerte einen Track bei.[6] Im April 2008 trat Stin Scatzor beim Elektroanschlag Festival in Altenburg auf. Im Juli 2008 traten Stin Scatzor beim Gothic Festival in Waregem in Belgien auf.[3] Am 25. Juli 2009 trat Stin Scatzor beim Dynamo Underground Festival III in Eindhoven in den Niederlanden auf. Am 20. Januar 2014 folgte nach rund elf Jahren das nächste Album "Industremakes" beim ungarischen Label Advoxya. Darauf sind Remixe von Hant1S3 Vs Hynnner, Drone 24-7, CTRLer, Gin Devo (Gino De Vos), Acylum (Pedro Engel), Wynardtage, Liquid G., Hioctan und Cold Flesh Colony (Koen Osier) enthalten.[7] Am 15. Mai 2015 trat Stin Scatzor beim Eurorock Festival in Neerpelt in Belgien auf. 2018 folgte das Album "Industranquilizer" über Daft Records.

Stefan Bens ist mit Johan Van Roy seit 1989 auch in Lescure 13 aktiv.[8]

Diskografie (Alben)

  • 1990: Suicide Commando & Stin Scatzor - I.R.B.I. 1 (Industrial Rape Bortxaketa Industriala)
  • 1990: Stin Scatzor / Liquid G. - Modern Depression, Liquid Produkts
  • 1991: Depresioaz Ondo Pasa (Enjoy The Depression), Bestattungsinstitut
  • 1991: Suicide Commando / Stin Scatzor - I.R.B.I. 2
  • 1992: M.G. & F. (Mina Gorrotea Eta Fabrikak) (Pain, Hate & Factories)
  • 1993: Stin Scatzor / Notstandskomitee - The Suicide Invasion
  • 1994: Toxic, ant-zen (Kompilation)
  • 1996: Talk About Industro, COde Products
  • 2000: Industrology, Out Of Line
  • 2003: Industrogression, Black Flames Records
  • 2014: Industremakes, Advoxya
  • 2018: Industranquilizer, Daft Records

Weblinks

Quellen