Katy Perry

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Katy Perry, 2014

Katy Perry (* 25. Oktober 1984 in Santa Barbara, Kalifornien als Katheryn Elizabeth Hudson) ist eine US-amerikanische Sängerin und Songwriterin.

Leben und Karriere

Jugend

Katy Hudson wuchs in Santa Barbara auf. Ihre Eltern waren Pastoren der Pfingstbewegung.[1] Letztere hatten sich beide nach einer ungezwungenen Jugend der Religion zugewandt. Perry hat eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder, der ebenfalls Musiker wurde. Katy Perry zog während der Kindheit mehrmals um, da ihre Eltern neue Gemeinden ins Leben riefen, bevor sie nach Santa Barbara zurückkehrten. Perry wuchs in eher ärmlichen Verhältnissen auf.[2] Auch waren ihre Eltern streng und verboten ihr etwa, Musikfernsehen zu schauen, was sie jedoch bei Nachbarskindern sah.

Perry war bereits während der schulischen Ausbildung vom Gesang fasziniert und wollte auch eine musikalische Karriere beginnen. Sie begann nach ihrem Schulabschluss kurzzeitig Italienische Oper an der Music Academy of the West in Santa Barbara zu studieren. In Nashville, wo sie einige Gospel-Songs aufnehmen wollte, lernte sie u. a. Gitarre zu spielen.[3] Schließlich bekam sie einen Plattenvertrag mit Red Hill Records und brachte 2001 ihr Debütalbum Katy Hudson heraus, auf dem sie Gospel singt.

Beginn der Karriere

Katy Perry hatte 2002 zudem Musikproduzent Glen Ballard auf VH-1 gesehen und nahm Kontakt mit ihm auf. Sie zog nach Los Angeles, um Songs mit ihm zu schreiben. Sie unterschrieb bei The Island Def Jam Music Group, wurde dort aber nach kurzer Zeit gedroppt. Zwischenzeitlich sang sie als Katheryn Perry, um Verwechslungen mit der Schauspielerin Kate Hudson zu vermeiden. Sie unterschrieb schließlich bei Columbia Records und sang den Hintergrundgesang bei Mick Jaggers Song Old Habits Die Hard, der 2005 mit dem Golden Globe Award for Best Original Song ausgezeichnet wurde. Columbia ließ Perry mit dem Musikproduzententeam The Matrix zusammenarbeiten. Sie arbeiteten gemeinsam an einem selbstbetitelten Album. Die Veröffentlichung wurde jedoch wenige Wochen vor dem geplanten Veröffentlichungstermin abgesagt. Es erschien erst nachträglich 2009 über iTunes.[4] Auch wurde ein Soloalbum von Perry mit Glen Ballard abgesagt und Perry schließlich auch von Columbia gedroppt. Anfang 2006 sang Perry Hintergrundgesang bei Goodbye for Now von P.O.D. und trat im zugehörigen Musikvideo auf.

Erfolge als Solokünstlerin

Perry war nach ihrer Trennung von Columbia an Virgin Records empfohlen worden und kam schließlich zum Sublabel Capitol Music Group, das sie mit Produzent Dr. Luke in Kontakt brachte. Gemeinsam schrieben sie die späteren Hits I Kissed a Girl und Hot N Cold für ihr zweites Album One of the Boys. Ein Promo-Musikvideo wurde für Ur So Gay gedreht. Im April 2008 erschien schließlich I Kissed a Girl als Leadsingle ihres Albums. Sie schaffte es auf Anhieb auf Platz eins der Billboard Hot 100, das Album, von Kritikern mit gemischten Rezensionen bedacht, schaffte es auf Platz neun. Perry spielte auch auf der Warped Tour 2008. Im September 2008 folgte die zweite Single Hot N Cold, die es auch in verschiedenen europäischen Ländern, darunter Deutschland, auf Platz eins schaffte.

Im Januar 2010 war Perry Jurymitglied bei American Idol. Am 7. Mai des Jahres erschien die Leadsingle des nächsten Albums, California Gurls, die es erneut in vielen Ländern, darunter die USA, Kanada und Australien auf Platz eins schaffte. Das Album Teenage Dream erschien im August 2010, vorab wurde im Juli die gleichnamige Single veröffentlicht. Perry wurde 2011 zur Künstlerin des Jahres von MTV gewählt.[5] 2012 folgte ein Re-Release des vorangegangenen Albums, wobei Part of Me die Singleauskopplung wurde.

Im Oktober 2013 erschien schließlich Prism. Das Album erreichte Platz eins in den USA und Großbritannien sowie Platz vier in Deutschland. Drei Singles wurden ausgekoppelt, darunter die Leadsingle Roar. Am 9. Juni 2017 folgte das Album Witness.

Diskografie (Auswahl)

  • 2001: Katy Hudson
  1. Trust In Me - 4:46
  2. Piercing - 4:07
  3. Search Me - 5:01
  4. Last Call - 3:08
  5. Growing Pains - 4:06
  6. My Own Monster - 5:26
  7. Spit - 5:11
  8. Faith Won't Fall - 5:15
  9. Naturally - 4:34
  10. When There's Nothing Left - 6:46
  • 2008: One of the Boys
  1. One Of The Boys - 4:07
  2. I Kissed A Girl - 3:00
  3. Waking Up In Vegas - 3:19
  4. Thinking Of You - 4:06
  5. Mannequin - 3:17
  6. Ur So Gay - 3:37
  7. Hot N Cold - 3:40
  8. If You Can Afford Me - 3:18
  9. Lost - 4:15
  10. Self Inflicted - 3:25
  11. I'm Still Breathing - 3:48
  12. Fingerprints - 3:53
  13. I Kissed A Girl (Rock Mix) - 3:01
  • 2010: Teenage Dream
  1. Teenage Dream - 3:47
  2. Last Friday Night (T.G.I.F.) - 3:50
  3. California Gurls - 3:54
  4. Firework - 3:47
  5. Peacock - 3:51
  6. Circle The Drain - 4:32
  7. The One That Got Away - 3:47
  8. E.T. - 3:26
  9. Who Am I Living For? - 4:08
  10. Pearl - 4:07
  11. Hummingbird Heartbeat - 3:32
  12. Not Like The Movies - 4:01
  13. California Gurls (Passion Pit Remix) - 5:12
  14. Teenage Dream (Kaskade Club Mix) - 6:27
  • 2013: Prism
  • 2017: Witness
  1. Witness - 4:11
  2. Hey Hey Hey - 3:35
  3. Roulette - 3:19
  4. Swish Swish - 4:03
  5. Déjà Vu - 3:18
  6. Power - 3:47
  7. Mind Maze - 4:08
  8. Miss You More - 3:54
  9. Chained To The Rhythm - 3:58
  10. Tsunami - 3:23
  11. Bon Appétit - 3:48
  12. Bigger Than Me - 4:01
  13. Save As Draft - 3:49
  14. Pendulum - 4:00
  15. Into Me You See - 4:24

Literatur

  • 2012: Katy Perry: Rebel Dreamer: Das inoffizielle Fanbuch, Autorin Alice Hudson, Übersetzung Madeleine Lampe, 128 Seiten, Schwarzkopf & Schwarzkopf, ISBN 978-3862651757
  • 2012: Katy Perry, Noam Friedlander, 160 Seiten, Sterling, ISBN 978-1454903642 (Englisch)

Weblinks

Quellen