Andrew Shapiro

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Andrew Shapiro, 2002

Andrew Shapiro (* 5. September 1975 in New York City) ist ein US-amerikanischer Komponist und Songwriter.

Leben

Andrew Shapiro wurde 1975 in New York City im Bundesstaat New York geboren. Sein Vater war Jurist, seine Mutter Schullehrerin. Aufgewachsen ist Andrew Shapiro in Larchmont, New York. Er besuchte für zwei Jahre die Emory University in der Nähe von Atlanta. Im Herbst 1995 war er soweit, beruflich als Musiker zu arbeiten.[1] Er machte einen Abschluss am Oberlin Conservatory of Music des Oberlin College in Oberlin, Ohio.[2]

In seiner Musik mischt er seine zwei wichtigsten Einflüsse: Den New Wave-Pop der 1980er Jahre mit dem musikalischen Minimalismus eines der wichtigen Vertreters dieser Stils, des US-amerikanischen Musikers und Komponisten Philip Glass.

Während er in einer Kunstgallerie in San Francisco in Kalifornien lebte, arbeitete er im Jahr 2000 an seinem Debüt. Die Debüt-EP "Invisible Days" mit vier Titeln wurde 2003 veröffentlicht. Keisha Hutchins war als Sängerin und Peter Hess als Flötist beteiligt.[3] Das Album wurde als eine der besten 12 Indi-Produktionen des Jahres 2003 von dem magazin Performing Songwriter ausgewählt.[2] Seine zweite EP "Quiet Kissing" nahm er in Los Angeles, Kalifornien und Brooklyn, New York City auf. Sein Debütalbum "Numbers, Colors and People" (2009) nahm er an einem Tag im Studio von Philip Glass (* 1937) auf. Das Instrumentalalbum wurde von Michael Riesman produziert, der bereits seit langer Zeit als Produzent und Musikdirektor für Philip Glass arbeitet. Das Mastering erfolgte durch Michel Geiss. Der Titel "Mint Green" ist durch den Titel "My Truth" der britischen Band Cocteau Twins aus ihrem Album "Four Calendar Café" (1993) inspiriert.[3]

Im Jahr 2009 gab Shapiro zwei Konzerte im Rahmen der Wordless Music Serie im (Le) Poisson Rouge Jazzclub in New York City. Im Januar 2010 spielte er erstmals im John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington, D.C. Am 29. Juni 2010 spielte er auf dem Exit Festival in Serbien.[4] Im Jahr 2011 folgte mit dem Album "Soundesign (Expanded Edition)" eine Sammlung früher Synthesizerstücke aus seiner Zeit in San Francisco sowie vier neuen Titeln, darunter Titel mit Gesang. Der Titel "Sarajevo" ist inspieriert von den zwei Wochen, die Shapiro in Serbien verbracht hatte. Der Titel "Mint Green" wurde neu interpretiert.[3]

Die Titel auf seinem nächsten Album "100 Houses: Gatsby Meets Caulfield" (2012) sind alles Gesangstitel. Diese basieren auf die Romane "Der große Gatsby" (1925) von F. Scott Fitzgerald (1896-1940) und "Der Fänger im Roggen" (1951) von J. D. Salinger (1919-2010). Nachdem Shapiro das Konservatorium verließ, laß Shapiro laut eigener Aussage die Bücher sechs Jahre hintereinander einmal im Jahr.[3] Das Album wurde von Peter Jensen im Spicemix, San Francisco, Kalifornien aufgenommen und gemixt. Die Produktion übernahm Shapiro selbst.[5] Sein nächstes Album "Intimate Casual" (2012) wurde wieder von Michael Riesman produziert. Shapiro schrieb mehr als zwei Jahre an dem Instrumentalalbum. Das Album enthält einen Coversong von "Energy Flow" aus dem Album "BTTB" (1999) des japanischen Pianisten Ryuichi Sakamoto (* 1952). Nach seiner EP "Singles" (2013)[3] folgte im Januar 2015 "The High Line & Other Places".

Im Oktober 2014 trat Andrew Shapiro auf dem New Fall Festival in Düsseldorf auf. Am 24. Juni 2016 folgten die Alben "Piano 3", welches von Michael Riesman produziert wurde und das Album "Pink Jean Mint Green", welches von Mario McNulty produziert wurde.

Die New York Times berichtete ausführlich in "Quarter Pounder With Keys" über Shapiros sonntägliche Klavieraufführungen in einer McDonald’s Filiale in Manhattan. Er lebt in Williamsburg, einem Stadtteil von Brooklyn, New York City.[2]

Diskografie (Alben)

  • 2003: Invisible Days (EP)
  1. Airbox
  2. Blueblack
  3. Richard Serra
  4. Moon's Reflection
  • 2006: Quiet Kissing (EP)
  1. Detectors In The Eyes
  2. Quiet Kissing
  3. Quick
  4. Quiet Kissing (Solo Piano)
  • 2009: Numbers, Colors and People, Airbox Music
  1. John Mayer - 3:57
  2. Duet No. 1 - 3:22
  3. Gosia - 3:11
  4. The Line - 3:22
  5. Duet No. 4 - 2:22
  6. Pink - 3:28
  7. Katz - 2:29
  8. No. 12 - 4:03
  9. L.H. Etude No. 1 - 2:59
  10. No. 13 - 3:36
  11. L.H. Etude No. 2 - 2:02
  12. Riggs - 3:38
  13. Quiet Kissing - 4:29
  14. Mint Green - 6:10
  • 2011: Soundesign (Expanded Edition)
  1. Senior Than Me
  2. Journal Song
  3. Nite-O
  4. Sarajevo
  5. Quick
  6. #2
  7. Long Coda
  8. Middle
  9. The Line
  10. Thirteen
  11. Green Distillation
  • 2012: 100 Houses: Gatsby Meets Caulfield
  1. Tomorrow We Will Run Faster - 3:08
  2. 100 Houses - 2:51
  3. Home At A Special Time - 1:56
  4. Double You - 3:19
  5. Mothers - 4:14
  6. If It Fades - 2:43
  7. Rejected Film Theme - 1:28
  • 2012: Intimate Casual
  1. Hamburg Warm-Up
  2. Jean Blue
  3. The High Line At Night
  4. Amber Conrad
  5. Energy Flow
  6. Girl At Bard College
  7. Little Forest
  8. White Lace Dream Highlight
  9. Intimate
  10. Casual
  • 2013: Singles (EP)
  1. Detectors in the Eyes (2014 ver.)
  2. Andrew Andrew
  3. The Giveaway (lyrics by John Mayer)
  4. Kim Dreaming
  5. Mint Green
  6. Richard Serra (Live)
  • 2015: The High Line & Other Places
  1. Violin Sonata, AB23: I. The High Line At Morning
  2. Violin Sonata, AB23: II. The High Line At Night
  3. Violin Sonata, AB23: III. The High Line At Day
  4. Piano Selection One
  5. Piano Duet No. 3
  6. Thirteen (Piano Version)
  7. Orange 1
  8. Orange 2
  9. Orange 3
  • 2016: Piano 3
  1. Royal Purple - 4:04
  2. Cetera - 3:35
  3. Sutherland - 2:26
  4. Those Eyes - 3:31
  5. Tiger-Box - 3:27
  6. Robin's-egg Blue - 3:13
  7. Follows Erasers - 3:27
  8. Ply-My - 4:02
  9. Moon - 2:59
  10. Little Jim - 3:24
  11. Serena - 2:53
  12. Timing - 4:01
  • 2016: Pink Jean Mint Green
  1. Lauren Hynde - 4:23
  2. Atlanta - 4:25
  3. Pink Jean Mint Green - 3:01
  4. Teen Tour Girl - 3:53
  5. Apartment 705 - 4:16
  6. Acura Club - 4:04
  7. Lauren(S) - 3:28
  8. Bash Street Worlds - 3:57
  9. Outro - 1:13

Weblinks

Quellen