Willkommen in der InkluPedia, dem autorenfreundlichen Wiki.

Bedouine

Aus InkluPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bedouine im The Fonda Theater, 2018

Bedouine ist der Künstlername der syrischen Singer-Songwriterin Azniv Korkejian[1] (* 1985 in Aleppo[2]).

Leben

Azniv Korkejian wurde in Aleppo in Syrien geboren, ihre Eltern stammen aus Armenien.[1] Ihr Vater war Sänger und spielte Zuhause traditionelle armenische und arabische Musik. Mit fünf Jahren spielte Azniv mit dem Klavier ihr erstes Instrument.[3] Sie wuchs bis zum Alter von 10 Jahren die meiste Zeit in Saudi-Arabien auf. Nach dem Gewinn 1995[2] einer Green Card zog die Familie in die Vereinigten Staaten, wo Azniv zur Schule ging und in einer Gemeinschaft von Expatriates lebte. [4] Azniv Korkejian lebte eine Zeit lang in Kentucky. In ihren 20er Jahren lernte sie dort die Folkmusik der 1960er und 1970er kennengelernt[1] und griff zur Gitarre.[4] Sie studierte Tongestaltung. Als Erwachsene zog sie 2011[2] nach Los Angeles und arbeitete in der Bearbeitung von Musik und Dialog für Filme. Dadurch arbeitete sie viel mit aktiven Künstlern in der Film- und Musikindustrie zusammen.[5] Sie wählte den Künstlernamen Bedouine als Anspielung auf die nomadischen Stämme der Beduinen, die in den Wüstengebieten des Nahen Ostens und Nordafrikas leben und mit dem Kamel umherziehen. Sie sieht sich selbst als Nomadin, da sie nach Syrien und Saudi-Arabien auch in den Vereinigten Staaten in Boston, Houston und im Süden gelebt hat, bevor sie nach Los Angeles zog.[3]

Im Sommer 2017 veröffentlichte Bedouine ihr selbstbetiteltes Debütalbum über Spacebomb Records. Auf dem Album sind zehn Titel aus einer Auswahl von 30 Titeln, die im Zeitraum von drei Jahren entstanden sind.[5] 2018 tourte sie an der Seite von Fleet Foxes, Kevin Morby, Jose Gonzalez, Father John Misty, Michael Kiwanuka, Hurray for the Riff Raff, Waxahatchee und Real Estate. Ihre Headliner-Show im Joe's Pub in New York City war ausverkauft.[4] Kurz vor den Midterm-Wahlen im November 2018 veröffentlichte sie den Anti-Trump-Song "There is no future in our frontman", den ihr Labelchef Matthew E. White schrieb.[1] Im Juni 2019 folgte das zweite Album "Bird Songs of a Killjoy". Damit setzte sie ihre Zusammenarbeit mit Gus Seyffert (Beck, Michael Kiwanuka) fort.[4]

Diskografie (Alben)

  • 2017: Bedouine, Spacebomb Records
  • 2019: Bird Songs Of A Killjoy, Spacebomb Records

Weblinks

Quellen