Andrew Pekler

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Andrew Pekler, 2010
Andrew Pekler und Jan Jelinek als Groupshow, 2010

Andrew Pekler (* 1973 in Samarqand, Sowjetunion (heute Usbekistan[1])) ist ein usbekischer Musiker und Komponist aus Berlin.

Leben

Andrew Pekler wurde in Samarqand in der Sowjetunion geboren. Als er sechs Jahre alt war, zog die Familie in die Vereinigten Staaten. Andrew Pekler ist erst in Philadelphia und später in Monterey in Kalifornien aufgewachsen. Mitte der 1990er Jahre zog er für ein Studium nach Heidelberg in Baden-Württemberg, Deutschland.[2] In Deutschland entwickelt er seine Begeisterung für die elektronische Musik.

Mit seinem Home Recording-Projekt Sad Rockets veröffentlichte er von 1997 bis 2000 unter anderem drei Alben. Als Sad Rockets war er auch in Mucus 2 aktiv. Das einzige Album "Excitation" wurde 1999 über Deck8 veröffentlicht. Ab 1999 war der Multiinstrumentalist Andrew Pekler in der deutschen Band Bergheim 34 aktiv. 2003 veröffentlichte diese das einzige Album "It's Not For You, As It Is For Us" über Klang Elektronik.[3] Mit Jan Jelinek war er als Center Of Excellence aktiv.[4]

Unter seinem Namen Andrew Pekler tritt er seit Anfang der 2000er Jahre auf. Im April 2002 veröffentlichte er sein Solodebütalbum "Station To Station". An dem Album war unter anderem Elliot Levine (Saxophon) und Akira Ando (Bass) beteiligt. Pekler lernte Levine bei einer Show von Bergheim 34 in Philadelphia kennen.[5] Sein zweites Album "Nocturnes, False Dawns & Breakdowns" veröffentlichte er auf dem Berliner Label ~scape. Das dritte Album "Strings + Feedback" ist auf Staubgold erschienen. Es folgten weitere Soloalben. Erneut mit Jan Jelinek und mit Hanno Leichtmann war er ab 2009 als Groupshow aktiv. 2013 wurde die Zusammenarbeit "Holiday For Sampler" von Andrew Pekler mit dem Italiener Giuseppe Ielasi über Planam veröffentlicht. 2014 folgte das Album "The Prepaid Piano & Replayed" und im Oktober 2016 das Album "Tristes Tropiques".

Als Komponist war Pekler bereits bei mehreren Theaterstücken tätig. Im Jahr 2007 arbeitete er am Schauspiel Hannover erstmals mit dem deutschen Regisseur Sebastian Baumgarten zusammen. Pekler komponierte die Musik zu "Faust". Es folgten weitere gemeinsame Produktionen "Der Fremde" (2008) am Schauspiel Frankfurt, "Dantons Tod" (2010) am Maxim-Gorki-Theater in Berlin und "Schuld und Sühne" (2014) am Schauspielhaus Zürich. Im April 2014 produzierte er die Musik für "Cargo Fleisch" von Clemens Bechtel am Schauspielhaus Hamburg.[3]

Diskografie (Alben)

  • 2002: Station To Station, ~scape
  • 2004: Nocturnes, False Dawns & Breakdowns, ~scape
  • 2005: Strings + Feedback, Staubgold
  • 2007: Cue, Kranky
  • 2009: Entanglements In The Orthopedic Sensorium, Schoolmap
  • 2011: Sentimental Favourites, Dekorder
  • 2012: Cover Versions, Senufo Editions / Fantôme Verlag
  • 2013: Giuseppe Ielasi & Andrew Pekler - Holiday For Sampler, Planam
  • 2014: The Prepaid Piano & Replayed, Entr'acte / Senufo Editions
  • 2016: Tristes Tropiques, Faitiche

Weblinks

Quellen