Christian Neef

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Christian Neef (* 1952 in Perleberg, Brandenburg, Deutsche Demokratische Republik[1]) ist ein deutscher Journalist und Autor.

Leben

Christian Neef studierte Journalistik und Geschichte an der Universität Leipzig.[2] 1980 erschien seine Dissertation mit dem Thema "Erfordernisse und Möglichkeiten des aussenpolitischen Journalismus in der Bezirkspresse der SED und die Darstellung der Dialektik des internationalen Klassenkampfes seit Beginn der 70er [siebziger] Jahre" der Universität Leipzig.[3] Nach seiner Promotion arbeitete er zunächst als Rundfunkjournalist in Berlin.

Im Jahr 1983 ging er als Radiokorrespondent nach Moskau, Sowjetunion (heute Russland). Seit 1987 bereist er jährlich auch Afghanistan in Südasien. In Moskau wechselte er 1991 zum deutschen Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" aus Hamburg. Seine Spezialgebiete sind Russland, der Kaukasus und Zentralasien. Im Jahr 1996 ging Neef zurück nach Deutschland, um beim Spiegel in Hamburg zu arbeiten, wo er neun Jahre lang stellvertretender Leiter des Auslandsressorts war. 2012 wurde er "Spiegel"-Autor für Osteuropa. Am 22. Dezember 2013 war Neef Talkgast im "Presseclub" des Westdeutschen Rundfunk.[2]

2005 wurde Neef gemeinsam mit Uwe Buse, Ullrich Fichtner, Mario Kaiser, Uwe Klußmann und Walter Mayr für den Spiegel-Artikel "Putins Ground Zero" (Ausgabe 27. Dezember 2004) mit dem Journalistenpreis "Henri-Nannen-Preis" in der Kategorie "Besonders verständliche Berichterstattung" ausgezeichnet.[4]

Neef ist Autor mehrerer Sachbücher über Russland.

Werke

  • 1990: Ein Land in Bewegung : Berichte zur Perestroika 1985 - 1989, 262 Seiten, Buchverlag Der Morgen, Berlin, ISBN 3-371-00279-9
  • 1995: Russland - Gesichter eines zerrissenen Landes, 232 Seiten, Aufbau-Verlag, Berlin, ISBN 3-351-02438-X
  • 1997: Der Kaukasus - Russlands offene Wunde, 127 Seiten, Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin, ISBN 3-7466-8503-6

Quellen