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Honduras

Aus InkluPedia

Honduras ([hɔnˈduːras], spanisch [onˈduɾas]) (vollständige Bezeichnung Republik Honduras, spanisch República de Honduras) ist ein Staat in Zentralamerika. Die Hauptstadt von Honduras ist Tegucigalpa im südlichen Teil von Honduras. Honduras liegt auf der mittelamerikanischen Landbrücke und grenzt im Süden an Nicaragua, im Nordwesten an Guatemala und im Südwesten an El Salvador. Im Norden liegt der Staat am Karibischen Meer, im Süden am Pazifik. Die höchste Erhebung des Staates ist der Cerro Las Minas (auch Cerro de Celaque) mit gut 2800 Meter Höhe.

Republik Honduras
República de Honduras
Wahlspruch: „Libre, Soberana e Independiente“
(spanisch für „Frei, souverän und unabhängig“)
Amtssprache(n) Spanisch
Hauptstadt Tegucigalpa
Staats- und
Regierungsform
präsidentielle Republik
Parlament(e) Nationalkongress
Fläche 112.090 km²
Währung 1 Lempira (HNL) = 100 Centavos
Unabhängigkeit 15. September 1821 (von Spanien)
Nationalhymne Himno nacional de Honduras („Nationalhymne Honduras“)
Nationalfeiertag 15. September (Unabhängigkeitstag)
Zeitzone UTC−6
Kfz-Kennzeichen HN
ISO 3166 HN, HND, 340
Top-Level-Domain .hn
Telefonvorwahl +504
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Verwaltungsgliederung

Honduras ist in 18 Departamentos unterteilt:

Datei:Honduras departments named.png
Karte der Departamentos von Honduras


Departamento Hauptstadt ISO 3166-2
Code
Atlántida La Ceiba HN-AT
Choluteca Choluteca HN-CH
Colón Trujillo HN-CL
Comayagua Comayagua HN-CM
Copán Santa Rosa de Copán HN-CP
Cortés San Pedro Sula HN-CR
El Paraíso Yuscarán HN-EP
Francisco Morazán Tegucigalpa HN-FM
Gracias a Dios Puerto Lempira HN-GD
Intibucá La Esperanza HN-IN
Islas de la Bahía Coxen Hole HN-IB
La Paz La Paz HN-LP
Lempira Gracias HN-LE
Ocotepeque Nueva Ocotepeque HN-OC
Olancho Juticalpa HN-OL
Santa Bárbara Santa Bárbara HN-SB
Valle Nacaome HN-VA
Yoro Yoro HN-YO

Geschichte

Der italienische Seefahrer und Entdecker Christoph Kolumbus (um 1451–1506) setzte im Jahre 1502 bei der heutigen Stadt Trujillo im Norden von Honduras erstmals seinen Fuß auf das amerikanische Festland und nannte das Land in Anspielung auf die große Tiefe des Wassers vor der Karibikküste „Honduras“ (Tiefen).[1][2] 1524 landete der spanische Konquistador Cristóbal de Olid (1487–1524) im Auftrag des spanischen Konquistadors Hernán Cortés (1485–1547)[3] an der Küste von Honduras und gründete dort die Stadt Triunfo de la Cruz. Von dort aus zog er ins Landesinnere und unternahm einen Feldzug, der ihn bis nach Naco führen sollte. Er brach mit Hernán Cortés und erkannte die Autorität des spanischen Eroberers Diego Velázquez de Cuéllar (1465–1524) an, dem Gouverneur von Kuba.[4]

Am 15. September 1821 wurde Honduras unabhängig von Spanien. Von 1933 bis 1957 regierte die Partido Nacional de Honduras (PNH) das Land. Am 27. November 2005 wurde Manuel Zelaya (* 1952) um Staatspräsidenten von Honduras gewählt. Ende Juni 2009 nahm das Militär Präsident Manuel Zelaya gefangen und brachte ihn gegen seinen Willen nach Costa Rica. Im Anschluss wurde Roberto Micheletti (* 1948) vom Parlament zum Interimspräsidenten des Landes ernannt. Micheletti übte das Amt des Interimspräsidenten bis zum 27. Januar 2010 aus. Auf Micheletti folgten bis Anfang 2014 Porfirio Lobo Sosa (* 1947), bis Anfang 2022 Juan Orlando Hernández (* 1968) und bis Anfang 2026 Xiomara Castro (* 1959) der Libertad y Refundación als Präsident oder Präsidentin von Honduras. Die Präsidentschaftswahl am 30. November 2025 konnte der konservative Politiker Nasry Asfura (* 1958) der PNH für sich entscheiden, der Anfang 2026 der Präsident von Honduras.

Literatur

  • 2005: Honduras, Hans-Gerd Spelleken, 456 Seiten, Reise Know-How, 4. Auflage, ISBN 978-3831713608
  • 2011: The Greenwood Histories of the Modern Nations: The History of Honduras, Thomas M. Leonard, 248 Seiten, Greenwood, ISBN 978-0313363030 (Englisch)
  • 2015: Grüner Kolonialismus in Honduras: Land Grabbing im Namen des Klimaschutzes und die Verteidigung der Commons, Magdalena Heuwieser, 200 Seiten, Promedia, ISBN 978-3853713914
  • 2017: Schlaglichter Honduras: Highlights, Tipps und Kuriositäten, Daniel A. Kempken, 188 Seiten, Books on Demand, ISBN 978-3743194250
  • 2019: Zentralamerika, Carolyn McCarthy, lonely planet, 832 Seiten, 4. Auflage, ISBN 978-3829748025
  • 2022: History and Culture of Honduras: The People, Independence, The Society, Ethnic Groups, and Politics, 224 Seiten, ISBN 979-8449155054 (Englisch)

Quellen