Vanize

Aus InkluPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Vanize
Allgemeine Informationen
Herkunft Wuppertal, Flag of Germany.svg Deutschland
Genre Heavy Metal
Gründung 1989
Website vanize.com
Gründungsmitglieder
Gesang Peter Dirkschneider
Bass Marcus Bielenberg
Aktuelle Besetzung
Gesang Peter Dirkschneider
Schlagzeug Martin "Mattes" Pfeiffer
Bass Tom Nendza
(Thomas Nendza)
Gitarren,
Backgroundgesang
Markus Becker
Gitarre Carsten Hensel
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug André Hilgers
Schlagzeug Pierre Fienhold
Gitarre Rolf Munkes (-2002)
Bass,
Backgroundgesang
Marcus Bielenberg
Schlagzeug Jan Yildiral[1]

Vanize war eine deutsche Heavy-Metal-Band aus Wuppertal in Nordrhein-Westfalen. Die Band wurde im Jahr 1989 gegründet.

Bandgeschichte

Sänger Peter Dirkschneider und Bassist Marcus Bielenberg waren vorher bei der Wuppertal Heavy-Metal-Band Danton aktiv. Nach dem Split der Band Danton gründeten sie 1989 die Band Vanize.[1]

Die Band Vanize veröffentlichte zwischen 1995 und 2006 vier Musikalben. Das Debütalbum "Twins?" (1995) wurde zwischen Januar und Februar 1994 im Fleck Studio in Wuppertal produziert und gemixt. Die Produzenten waren die Band selbst und Dirk Fleck. Gemastert wurde das Album in den skyline Studios in Düsseldorf von Michael Schwab.[2] Das Album wurde über Cheerio Records veröffentlicht, aber das Label brachte es insgesamt nur auf sehr wenige Veröffentlichungen.[3] Im Jahr 1998 kam Sänger Peter Dirkschneider zurück in die Band, nachdem sie sich kurzzeitig von ihm getrennt hatte.[4]

Das zweite Album "Bootlicker" (1999) wurde zwischen Dezember 1998 und Januar 1999 im Roxx Studio in Pulheim produziert und gemixt. Der Produzent war Stefan Kaufmann. Auch das dritte Album "Highproof" (2000) wurde im Roxx Studio in Pulheim von Stefan Kaufmann zwischen Dezember 1999 und Januar 2000 produziert. Gemastert wurde es bei MM Sound von M. Melchior. Das Coverartwork stammt von M. Mayer.[2] Das Album wurde über Breaker Records veröffentlicht. Breaker Records wurde von Udo Dirkschneider gegründet, dem Bruder des Sängers Peter Dirkschneider.[5] Gitarrist Markus Becker verliess einige Zeit nach der Veröffentlichung von "Highproof" die Band.[6]

Im Herbst 2002 verliess die komplette Instrumentalmannschaft die Band, so dass Peter Dirkschneider zunächst Markus Becker wieder zurückholte, der die Band nach dem dritten Album "Highproof" (2000) verlassen hatte. Auch der Gitarrist Carsten Hensel kam zurück zur Band, nachdem er bereits in den frühen 1990er Jahren bei Vanize aktiv war. Das Schlagzeug wurde mit Martin "Mattes" Pfeiffer besetzt, einem langjährigen Freund von Markus Becker. Pfeiffer brachte den Bassisten Tom Nendza mit.[7] Nendza war bei der 1985 gegründeten Bremer Punk-Metal-Band Rumble Militia an dem Album "They Give You The Blessing" (1990) beteiligt.[8]

Das letzte Album "Raw" wurde zwischen Dezember 2004 und April 2005 im mc-Audio Studio in Remscheid produziert und gemixt. Das Coverartwork stammt von M. Pfeiffer.[2] Am 5. Mai 2006 wurde es über Mystic Empire, einem Sublabel von Mazzar Records veröffentlicht.

Im Jahr 2010 wurde bekannt, dass die Band an einem neuen Album arbeite und Marcus Bielenberg wieder als Bassist bei Vanize aktiv ist.[9]

Tourneen

Die Band war im Dezember 1997 mit der deutschen Heavy-Metal-Band U.D.O. und der deutschen Hardrock-Band Axxis auf Weihnachtstour in Deutschland unterwegs. Mit U.D.O. waren sie im Januar und Februar 1998 auf der "Solid-Tour" in Schweden unterwegs. Dabei spielte sie in Hönö, Provinz Västra Götalands län mit U.D.O. und der schwedischen Power-Metal-Band Hammerfall. Im September 1999 waren sie mit U.D.O. auf der "No Limits-Tour" in Spanien unterwegs. Anschließend waren sie mit der US-amerikanischen Thrash-Metal-Band Testament auf der "Riding the Snake-Tour" in Deutschland und Zürich in der Schweiz unterwegs. Im Februar 2000 waren sie auf der "Holy-Tour" erneut mit U.D.O. in Europa unterwegs und spielten im April 2000 einmal mit Warhead und dreimal mit der Schweizer Hard-Rock-Band Krokus. 2001 hatten sie wieder einige Auftritte, darunter spielten am 29. September 2001 mit der deutschen Metal-Band Grave Digger in Lingen und am 31. Dezember 2001 mit Doro in Pratteln in der Schweiz. Auch 2002 war die Band wieder unterwegs, dabei spielten sie am 23. Februar 2002 mit Cyberya in Schüttorf.[10]

Diskografie (Alben)

  • 1995: Twins?, Cheerio Records
  1. Holy War - 3:47
  2. Healing for Tomorrow - 4:26
  3. They're Back - 3:25
  4. Nowhere to Hide - 4:15
  5. Evil Eyes - 4:05
  6. Roll the Dice - 3:35
  7. Baby's on Crack - 3:52
  8. Don't Go Down - 3:50
  9. We Stay Loud - 3:38
  10. Hell Is Back - 4:28
  11. Troublemakers - 5:16
  • 1999: Bootlicker, Nuclear Blast
  1. Bootlicker - 3:49
  2. Train To Hell - 3:21
  3. Whips And Chains - 3:40
  4. Call Of The Hunter (Outrage Cover) - 3:44
  5. One Law For Them - 3:31
  6. Night Hunter - 3:38
  7. No Time For Heroes - 4:02
  8. The Healer - 4:40
  9. R.I.P. - 5:19
  10. Tomorrow - 5:51
  11. In The Eye Of The Storm - 5:03
  • 2000: Highproof, Breaker Records, Nuclear Blast
  1. The Final Breath - 5:05
  2. Minute Man - 5:33
  3. Double Dealing - 3:33
  4. Therapy - 3:53
  5. Rolling - 4:18
  6. Master And Servant - 3:53
  7. Break Down The Walls - 3:06
  8. Negative - 3:43
  9. What You Give Is What You Get - 4:49
  10. Losing The Ground - 4:27
  11. You Can't Stop Us Now - 3:56
  • 2006: Raw, Mystic Empire
  1. Gods of Revenge - 3:38
  2. Way Down - 0:54
  3. Back to the Gutter - 2:32
  4. Devil - 3:37
  5. The Calling - 3:48
  6. I Will Survive - 3:43
  7. Exception to the Rule - 3:38
  8. Eat You Alive - 4:19
  9. Land of Desire - 3:33
  10. One Step to Madness - 3:27
  11. Practice What You Preach - 4:33

Weblinks

Quellen