Cyberya

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Cyberya
Allgemeine Informationen
Herkunft Wuppertal, Flag of Germany.svg Deutschland
Genre Power Metal
Gründung 1996
Auflösung um 2005
Gründungsmitglieder
Gesang, Gitarre Oliver Lux
Gitarre Matthias Freyth
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre Oliver Lux
Gitarre Matthias Freyth
Keyboard Manuela Manzek
Bass Rob Schomaker
Gesang Liane Vollmer (2005-)
Ehemalige Mitglieder
Gesang Paul Dahlmann (1996-2004)

Cyberya war eine deutsche Power-Metal-Band aus Wuppertal. Die Band wurde 1996 von den beiden Gitarristen Oliver Lux und Matthias Freyth gegründet.[1]

Bandgeschichte

Lux und Freyth spielten in einer Coverband, bevor sie sich 1996 unter dem Namen Trinity zusammengefunden haben. Paul Dahlmann war ab 1987 in der Power-Metal-Band Regicide aktiv und wechselte zu Cyberya. Er brachte den Bassisten Rob Schomaker von Regicide mit.[2] 1998 nahm Trinity das erste Demo "Born" auf, die etwa 800 mal verkauft wurde.[3] Nach der Veröffentlichung von "Born" kam die Keyboaderin Manuela Manzek in die Band, ab dann war die Band zu fünft unterwegs. Im Jahr 1999 folgte das Demo "Gods", welches über 1000 mal verkauft wurde. Anfang 2000 war die Band mit der deutschen Heavy-Metal-Band U.D.O. und der britischen Heavy-Metal-Band Raven auf Tour in Deutschland, Schweden, Norwegen, Belgien und den Niederlanden. Daraufhin bekam die Band einen Vertrag mit Breaker Records/SPV. Das Label gehört Udo Dirkschneider, der Sänger bei der deutschen Heavy-Metal-Band Accept war.[3]

Vor Veröffentlichung des Debütalbums erfolgte aus rechtlichen Gründen die Namensänderung von Trinity zu Cyberya. Am 15. Oktober 2001 erschien das Debütalbum "Mindcontrol" bei Breaker Records als Cyberya.[4] Das Album enthält mit den Titeln "Born" und "2000 Years" nur zwei der Original-Demotitel und neun neue Titel. Es wurde unter der Leitung des Gitarristen Stefan Kaufmann der Band U.D.O. aufgenommen. Die Aufnahmen dauerten inklusive Endmix und Mastering etwa 14 Wochen.[5] Das Cover stammt von dem US-Amerikaner Paul Lesh.[3] Lux arbeitete am Cover und am Booklet mit.[5]

Anfang 2002 war die Band mit der deutsche Hardrock-Band Axxis und der US-amerikanischen Metal-Band Kamelot wieder auf Tour.[6][7] Dabei spielten die drei Bands am 25. Januar 2002 im Quasimoto in Pirmasens.[8] Am 23. Februar 2002 stand Cyberya mit der Wuppertaler Heavy-Metal-Band Vanize in Schüttorf auf der Bühne.[9] Anfang 2004 trennten sich die Wege von Cyberya und Breaker Records.[10]. Rund zwei Jahre nach Veröffentlichung des Debütalbums ist Cyberya erneut mit Peter Dirkschneider (Vanize) ins Studio gegangen, um fünf neue Songs aufzunehmen. Der Titelsong lautet "System Failure".[11] Im selben Jahr kam der Schlagzeuger Stefan Jung zur Band. 2005 folgte die Sängerin Liane Vollmer, aber es kam nicht mal mehr zu Demoaufnahmen. Um 2005 hat sich die Band aufgelöst.[12]

In ihrer aktiven Zeit stand Cyberya auch mit der Münchner Dark-Metal-Band Somber Serenity auf der Bühne.[13]

Oliver "Koffer" Lux spielte auch in der Thrash-Metal-Band Contradiction, die er 1989 mit dem Gitarristen Oliver Kämper gründete. Contradiction trat einige Zeit für Oliver Lux aber zugunsten von Cyberya in den Hintergrund, ist aber auch nach 2005 viele weitere Jahre aktiv geblieben.[14] Matthias Freyth war in der Power-/Death-Metal-Band Obnoxious aktiv.[3]

Diskografie (Alben)

  • 2001: Mindcontrol, Breaker Records/SPV
  1. Ministry Of T.E.C.H. - 4:17
  2. One Hundred Ways - 4:00
  3. Since I Loved You - 3:59
  4. Digital Heroes - 4:16
  5. Invisible - 3:56
  6. Addicted To Warfare - 4:21
  7. 2000 Years - 4:19
  8. Mindcontrol - 4:34
  9. Born - 4:36
  10. Rumours - 4:21
  11. Bloodbrothers - 3:40

Weblinks

Quellen