Tarsus (Musikprojekt)

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Tarsus beim Elektroanschlag Festival 2016

Tarsus ist ein deutsches Musikprojekt für elektronische Musik von K. Makiri aus Hessen.[1] Tarsus bezeichnet sich selbst als „Pyjama-Stand-Up-Industrial/Muzak/Angstpop-Kapelle“.[2]

K. Makiri war zunächst im Experimentalprojekt E.P.S. aktiv. Tarsus wurde dann unter diesem Namen im Jahr 1997 von cyque l´onbé und K. Makiri ins Leben gerufen. Der Name basiert auf der Verwendung des Begriffes Tarsus bei Gliederfüßern. Frontmann K. Makiri war als Insektenzüchter aktiv. Zwischenzeitlich gründete K. Makiri mit einem Freund das Experimentalprojekt ULCUS DOMINI, doch das wurde nach einem Konzert im Vorprogramm von P·A·L, Imminent Starvation und Winterkälte aufgelöst.[3] 1999 kamen anopheles rex und j.r. hinzu.[2]

Im Jahr 2002 veröffentlichte Tarsus das Debütalbum "Get Insectified" über Neuf Noir Records. Im selben Jahr folgte das Album "Chitine Power" als Eigenveröffentlichung. Auch das Album "Solifugae" wurde 2004 erst selbst veröffentlicht. 2005 wurde es über das Label Multi National Disaster Records ‎aus Euskirchen wiederveröffentlicht. Am 30. Mai 2010 wurde die Split-EP "Split Wars 054" mit To-Bo veröffentlicht. Am 20. Juni 2010 folgte die Split-EP "Split Fight 027" mit To-Bo, Problem Anderer Leute und Orgasm Denial (Rolf Oxdx). Anfang April 2016 trat Tarsus beim Elektroanschlag Festival in Altenburg auf. Tarsus stand schon mit Acts wie Beinhaus, Jean Bach (Sascha Schierloh), Xotox und MS Gentur auf der Bühne.[3]

Im Jahr 2005 gründete K. Makiri das Projekt Atzmann Zoubar.[4] Atzmann Zoubar veröffentlichte 2011 das Solodebüt mit dem Konzeptalbum "Aut sperma in terram effundit".[5][1] Tarsus vs Atzmann Zoubar ist mit dem Titel "Helium-3" in dem Hörspiel "Das Leben der Mondsoldaten" aus dem Jahr 2012 zu hören.[6] K. Makiri ist mit Alexander Müller (Klammheim) auch in Drey Principia aktiv.

Diskografie (Alben)

  • 2002: Get Insectified, Neuf Noir Records
  • 2002: Chitine Power
  • 2005: Solifugae, Multi National Disaster Records

Weblinks

Quellen