Metal Frenzy Festival

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Metal Frenzy
Metal Frenzy Logo 2017. Bestehend aus Motiv (Metalhead) und Schriftzug
Metal Frenzy Logo 2017. Bestehend aus Motiv (Metalhead) und Schriftzug
Allgemeine Informationen
Ort Gardelegen
Genre Heavy Metal, Thrash Metal, Death Metal
Website http://www.metal-frenzy.de/
Besucherzahlen
2016 1000[1]
2015 1000[2]
2014 1000[2]
Eine Luftaufnahme vom Metal Frenzy Festival 2016

Das Metal Frenzy Festival oder auch Metal Frenzy Open Air (kurz MFOA) ist ein deutsches jährlich wiederkehrendes Musikfestival in Gardelegen im nördlichen Sachsen-Anhalt, das erstmalig im Jahre 2014 stattfand. Die Veranstaltung beschäftigt sich thematisch hauptsächlich mit den Genres Metal und Rock. Veranstaltet wird das Festival von einer örtlich ansässigen Familie und gilt durch seinen familiären Charakter als Veranstaltung "von Fans für Fans".[2]

Geschichte

Das Metal Frenzy fand 2014 zum ersten Mal statt, in diesem Jahr noch am zweiten August-Wochenende. Gleich für den Auftakt war es Veranstalter Robert Röttger gelungen, internationale Bands wie die finnische Metal-Band Ensiferum und die US-amerikanische Death-Metal-Band Six Feet Under zu verpflichten.[3] Ab 2015 wurde das Festival auf Mitte Juni vorgezogen, diesmal von Freitag bis Sonntag.[4] Auch 2015 waren mit der Thrash-Metal-Band Exodus US-Amerikaner einer der Headliner. Zur dritten Auflage 2016 wurde nicht nur wieder auf den Donnerstag-bis-Samstag-Rhythmus umgestellt, sondern es wurden erstmalig auch Tagestickets für alle drei Tage angeboten.[5] Ebenfalls neu war ein vorgeschalteter Warm-Up-Day am Mittwoch, an dem die Tribute-Band Kilminister auftrat.[6] Dies wurde auch 2016 so gehandhabt. Mit der US-amerikanischen Thrash-Metal-Band Overkill, der schwedischen Melodic-Death-Band Dark Tranquillity und der britischen Grindcore- und Death-Metal-Band Napalm Death wurden auch wieder hochkarätige Headliner gefunden. Neben der Power-Metal-Band Stratovarius aus Finnland sind für 2017 unter anderem die Rammstein-Tribute-Band Völkerball mit zweistündiger Feuer- und Pyro-Show und die finnische Band Amorphis angekündigt.[7]

Organisation

Das Festival findet auf einem Wiesengelände direkt gegenüber des Erlebnisbades von Gardelegen statt. Unterteilt ist das Festivalarea in Campingground und Infield. Zur Organisation gehören etwa 50 ehrenamtliche Helfer, die für den Auf- und Abbau von Bühne, Technik und Zäunen zuständig sind.[8]

Line-ups

2014
Vom 14. bis 16. August 2014 in Gardelegen
Headliner: Six Feet Under, Caliban, Ensiferum
Co-Headliner: Grave Digger, Belphegor, Vader
Weitere Bands (alphabetisch): All For Nothing, Blackest Dawn, Blossom 6, Booze Control, Clitcommander, Coronatus, Cripper, Cryptic Forest, Dear Odette, Debauchery, Excrementory Grindfuckers, Freedom Call, Grailknights, Hardbone, Herfst, Light Your Anchor, Lost Society, Majesty, Manegarm, Minas Morgul, Negator, Nitrogods, Nothgard, Placenta, Screamer, Suicidal Angels, The Agonist, The Unguided, Thrudvangar, Walking Dead On Broadway, Wolfchant
2015
Vom 19. bis 21. Juni 2015 in Gardelegen
Headliner: Exodus, Dying Fetus, Equilibrium
Co-Headliner: God Dethroned, Bullet, Madball
Weitere Bands (alphabetisch): Ahnengrab, Arcanorum Astrum, Blood God, Ctulu, Der Weg einer Freiheit, Devariem, Dragonsfire, Dust Bolt, Extinct, Gernotshagen, Gormathon, Hackneyed, Hate, Izegrim, Kambrium, Lonewolf, Macbeth, Martyrion, Milking the Goatmachine, Nanowar of Steel, Night, Powerslave, Rabenwolf, Rectal Smegma, Sabiendas, Schabernack, Science of Sleep, Skull Fist, Wizard
2016
Vom 16. bis 18. Juni 2016 in Gardelegen
Headliner: Overkill, Dark Tranquillity, Napalm Death
Co-Headliner: Sodom, Eisregen, Primal Fear
Weitere Bands (alphabetisch): 9mm, A Traitor Like Judas, Beheaded, Circle Of Witches, Cliteater, Decapitated, Distrust, Elvenpath, Eternal Delyria, Finsterforst, Iron Bastards, Kilminister, Maat, Mantigore, Melechesh, MessengeR, Munarheim, Risk It!, Ryker's, Saxnot, Scarnival, Science of Sleep, SuidAkrA, Torturized, Vogelfrey, Wisdom, XIV Dark Centuries, Yascha
2017
Vom 29. Juni bis 1. Juli 2017 in Gardelegen
Headliner: Amorphis, Stratovarius, Destruction
Co-Headliner: Fleshgod Apocalypse, Tankard, Völkerball
Weitere Bands (alphabetisch): Abort Once Around, Asator, Black Messiah, Bloodland, Born From Pain, Crushing Caspars, Desolated, Evil Invaders, Firtan, Gutalax, Heidevolk, Illdisposed, Krawallbrüder, Macbeth, Nailed To Obscurity, Nameless Disease, Rage, Sin Arrest, Tempest, The Unguided, Vader, Victorius, Virtue Concept, Visions of Atlantis

Weblinks

Quellen

  1. Tobias Weber: Die härteste Wiese der Altmark: Metal Frenzy. In: Altmark Zeitung, 20. Juni 2016, abgerufen am 19. Juni 2017.
  2. 2,0 2,1 2,2 Christina Stapel: Kleines Metal Frenzy - große Stars. In: Volksstimme, 16. Juni 2016, abgerufen am 19. Juni 2017.
  3. Conny Kaiser: Das Metal Frenzy rockt Gardelegen In: Volksstimme, 30. Juli 2014, abgerufen am 19. Juni 2017.
  4. Tobias Weber: Positives für die Metal-Fans. In: Altmark Zeitung, 7. Mai 2015, abgerufen am 19. Juni 2017.
  5. Tobias Weber: Die Metal-Heads kommen wieder. In: Altmark Zeitung, 28. November 2015, abgerufen am 19. Juni 2017.
  6. Gesine Biermann: Bühne und Zelte für Metal Frenzy klar. In: Volksstimme, 15. Juni 2016, abgerufen am 19. Juni 2017.
  7. Marco Heide: Rammstein-Sound auf dem Metal Frenzy. In: Volksstimme, 13. Dezember 2016, abgerufen am 19. Juni 2017.
  8. Marco Heide: Ohne Ehrenamtliche gäbe es kein Festival. In: Volksstimme, 18. Juni 2016, abgerufen am 19. Juni 2017.