Barbara Kramer (deutsche Schauspielerin)

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Barbara Kramer (* 1949) ist eine deutsche Schauspielerin und Sängerin.

Leben

Barbara Kramer studierte Romanistik. Gleichzeitig ging sie auf die Schauspielschule A. George in Frankfurt am Main. Nach dem Examen (Master of Arts) spielte sie unter anderem am Staatstheater Detmold. Mit der Schauspielerin Elisabeth Flickenschildt (1905-1977) ging sie auf Tournee. Weiterhin war Kramer am Ernst Deutsch Theater in Hamburg und am Espace Kiron in Paris engagiert. Mit dem Goethe-Institut von Paris ist sie in Katar in einer Collage von Georg Büchners Stücken "le Chemin vers la mort" aufgetreten.[1]

Barbara Kramer spielte zwischen 1976 und 1994 in mehreren deutschen und französischen Fernsehproduktionen mit. Ihre erste Rolle hatte sie in dem Tatort "Zwei Flugkarten nach Rio" (1976) unter der Regie von Fritz Umgelter. In der internationalen französischen Fernseh-Coproduktion "Les visiteurs" (1980) spielte sie eine der Hauptrollen. Nach den Filmaufnahmen bekam sie in Paris die Chance, als Sängerin aufzutreten.[1] Nach weiteren Fernsehserien, Fernsehreihen und Fernsehfilmen spielte sie ihre letzte Rolle in dem ersten der fünf Filme "Natalie - Endstation Babystrich" (1994).

Als Sängerin singt sie Französisch-deutsche Chansons. Viele ihrer Texte stammen von dem französischen Chansontexter Pierre Delanoë (1918-2006), der schon für Gilbert Bécaud, Michel Sardou, Nana Mouskouri und Mireille Mathieu geschrieben hat. Die Musik dazu stammt von französischen Komponisten wie François Bernheim (* 1947) und Dominique Pankratoff (* 1948). Begleitet wird sie von Pianisten wie Terry Truck, der schon mit Georgette Dee auf Tour ging oder Roger Pouly. Neben eigenen Liedern singt Kramer auch Chansons unter anderem von Carla Bruni, Edith Piaf und Charles Aznavour.[2]

Im Juni 1998 trat sie in der Sendung "Grosse Freizeit" des privaten Berliner Fernsehsenders TV.Berlin auf. Im Juni 2004 trat sie in dem Boulevardmagazin "Maintower" von hr3 auf. Einige Monate später folgte im November 2004 ein Auftritt mit Pierre Brice in der Unterhaltungssendung "Fröhlicher Weinberg" des Südwestrundfunk.[3] Sie trat unter anderem im Kurhaus Wiesbaden, in der Historischen Caféhalle in der hessischen Gemeinde Schlangenbad und mehrfach im Internationalen Theater in Frankfurt am Main auf.[1]

Neben mehreren veröffentlichten Musikalben ist sie mit ihrem Titel "Réveille - Toi" auf der Kompilation "french connection - la vie est belle" (2004) vertreten.

Filmografie

  • 1976: Tatort - Zwei Flugkarten nach Rio (Fernsehreihe)
  • 1978: Zwischengleis
  • 1978: Médecins de nuit - Christophe (Fernsehserie)
  • 1978: Unternehmen Rentnerkommune - Aktion Blumenkübel (Fernsehserie)
  • 1980: Les visiteurs (Miniserie, in 3 von 6 Folgen)
  • 1982: Brantôme 81: Vie de dames galantes
  • 1982: Unheimliche Geschichten - Grüne Ärmel (Fernsehserie)
  • 1982: Ein Fall für zwei - Kratzer im Lack (Fernsehserie)
  • 1983: Tatort - Blütenträume (Fernsehreihe)
  • 1994: Natalie - Endstation Babystrich

Diskografie

  • 1995: Dabei - Vivant (EP)[4]
  • 2005: rendez-vous, Choice of Music
  1. Donnez-moi - 3:25
  2. Dans les brumes du Nord - 2:35
  3. Je suis femme - 3:36
  4. Les nuits Stan Getz - 3:32
  5. Back street (Il appellera demain) - 3:32
  6. Identité perdue - 3:52
  7. Intérieur nuit (Il est tard) - 2:43
  8. Réveille-toi - 3:22
  9. La vie - 3:01
  10. Ça se démonde - 2:06
  11. Café viennois - 4:49
  • 2005: Je Suis Femme, Lmlr
  1. Je Suis Femme - 3:35
  2. Les Nuits Stan Getz - 3:31
  3. Identité Perdue - 3:50
  4. Back Street (Il S'Appellera Demain) - 3:32
  5. Réveille-Toi - 3:21
  6. Intérieur Nuit (Il Est Tard) - 2:42
  7. Café Viennois - 4:48
  8. Dans Les Brumes Du Nord - 2:54
  9. La Vie - 3:01
  10. Ich Bin Allein - 3:17
  • 2013: la vie, Choice of Music
  1. Une minute de silence - 3:40
  2. Réveille-toi - 3:22
  3. Chanson pour un fan - 3:10
  4. La vie - 3:01
  5. Si l'on pouvait vraiment parler - 3:06
  6. Elle - 3:22
  7. Pour me comprendre - 3:48
  8. Dans les brumes du nord - 2:35
  9. Attends-moi - 2:42
  10. C'est l'amour - 2:34

Weblinks

Quellen