Yaron Zilberman

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Yaron Zilberman (* 1966 in Haifa[1]) ist ein israelisch-US-amerikanischer[2] Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent.

Leben

Zilberman ist 1966 in Haifa in Israel geboren und aufgewachsen. Er hat in der israelischen Armee gedient, bevor seine Eltern nach New York gezogen sind. So zog er ebenfalls in die USA, wo er Physik am Massachusetts Institute of Technology (MIT) studierte. Das Studium schloss er 1994 mit einem Bachelor of Science in Physik und dem Scientiæ Magister (SM) in Operation Research and Finance ab.[3] Zum Filmgeschäft kam Zilberman, nachdem ein Freund ihn um Unterstützung bei einer Dokumentation, an der dieser arbeitete, fragte.[2] 2004 wurde seine Dokumentation Hakoah - Club der Sirenen veröffentlicht, im Jahr 2012 folgte der Spielfilm "Saiten des Lebens". Danach ging Zilberman bei der United Talent Agency (UTA) unter Vertrag.[4]

Zilberman lebt in New York.[5]

Filme

Im Jahr 2004 wurde mit der Dokumentation "Hakoah - Club der Sirenen" sein Regiedebüt veröffentlicht. Zilberman führte nicht nur Regie, er schrieb auch das Drehbuch, war Produzent und stand auch vor der Kamera. In der Dokumentation geht es um das jüdische Wiener Schwimmteam Hakoah während des Nationalsozialismus im Österreich der 1930er Jahre. Die Dokumentation wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2004 bei der Viennale und 2005 mit dem "Audience Award" als "Best Documentary Feature" beim Palm Springs International Film Festival.[6]

Bei seinem Spielfilmdebüt "Saiten des Lebens" aus dem Jahr 2012 führte Zilberman erneut Regie, schrieb das Drehbuch und war Produzent. In dem Film geht es um ein Streichquartett-Ensemble. Der Film wurde beim Toronto International Film Festival (TIFF) am 10. September 2012 erstmals aufgeführt. Es folgten weitere Festivals, bevor der Film in die Kinos kam.

Yaron Zilberman war ab 1993 mit Einav Galili (* 1967) verheiratet. Später heiratete er die Produzentin Tamar Sela. Sie stammt ebenfalls aus Israel.[7]

Filmografie

Regie+Drehbuch+Produzent
  • 2004: Hakoah - Club der Sirenen (Watermarks)
  • 2012: Saiten des Lebens (A Late Quartet)

Weblinks

Quellen