Christopher Gordon (Komponist)

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Christopher Gordon (* 19. September 1956 in London[1]) ist ein australischer Fernseh- und Filmkomponist.

Leben

Geboren in London, verbrachte Gordon den größten Teil seines bisherigen Lebens in Australien. Er sang zunächst drei Jahre lang in einem australischen Knabenchor, bevor er sich mit 13 Jahren entschloss, Komponist zu werden.[2] Mitte der 1980er begann er, in der australischen Filmmusik-Industrie zu arbeiten.[3] Gordon komponiert neben Fernseh- und Filmproduktionen auch für die Bühne und Großveranstaltungen. So komponierte er unter anderen die Eröffnungsfeiern der Rugby-Union-Weltmeisterschaft 2003 (Sydney) und der Commonwealth Games 2006 (Melbourne) sowie eine Installation des National Museum of Australia. Im Jahr 2006 wurde er von Australiens Premierminister John Howard damit beauftragt, eine offizielle Version der australischen Nationalhymne (Advance Australia Fair) zu arrangieren.[4]

Zu seinen bekanntesten und vielfach ausgezeichneten Filmmusiken zählt die Filmmusik zum 2003 veröffentlichten Film "Master & Commander – Bis ans Ende der Welt", die er mit Iva Davies und Richard Tognetti geschrieben hat, sowie die Filmmusik zu "Maos letzter Tänzer" aus dem Jahr 2009. Ebenso wurde seine Filmmusik zu der TV-Produktion "Moby Dick" aus dem Jahr 1998 ausgezeichnet wie auch die Filmmusik zu dem Film "USS Charleston – Die letzte Hoffnung der Menschheit"aus dem Jahr 2000.[5][6]

Gordon war der Komponist des 2013 veröffentlichten Films Tage am Strand. Die Filmmusik wurde mit dem The Magic Fire Orchestra in der Simon Leadley Scoring Stage in Sydney unter seiner Leitung eingespielt. Als Solisten wirkten David McCormack und Antony Partos mit.[5]

Gordon lebt in Australien.[5]

Filmografie (Auszug)

Komponist
  • 1986: What's the Difference
  • 1998: Moby Dick (TV-Mehrteiler)
  • 1999: Sydney: A Story of a City
  • 2000: USS Charleston – Die letzte Hoffnung der Menschheit (On the Beach)
  • 2001: Much Ado About Something (Dokumentation)
  • 2001: Keine Angst vor Halloween (When Good Ghouls Go Bad)
  • 2003: Master & Commander – Bis ans Ende der Welt
  • 2004: Salem’s Lot – Brennen muss Salem
  • 2009: Daybreakers
  • 2009: Maos letzter Tänzer (Mao's Last Dancer)
  • 2011: Crawl - Home Killing Home (Crawl)
  • 2013: Tage am Strand (Adore)

Diskografie (ohne Soundtracks) (Auszug)

  • 1989: Margret RoadKnight
  • 1999: Sydney - A Story of a City
  • 1999: Iva Davies - The Ghost of Time
  • 2000: Opening and Closing Ceremonies of the Olympic Games, Sydney 2000
  • 2004: Diana Doherty - Souvenirs
  • 2006: Opening Ceremony of the Commonwealth Games, Melbourne 2006 - Sony BMG
  • Australian National Anthem[7]
  • 2007: Augie March - Moo, You Bloody Choir
  • 2007: Unreleased Titles
  • 2008: Cello Diva - Bed of Roses (Sally Maer)[8]
  • 2013: Christopher Gordon - The Gift of Light[9]

Auszeichnungen

  • 1998: 2 Australian Screen Music Awards der Australian Guild of Screen Composers für "Moby Dick"
  • 1999: APRA Music Award der Australasian Performing Right Association für "Moby Dick"
  • 2000: 3 Australian Screen Music Awards der Australian Guild of Screen Composers für "USS Charleston – Die letzte Hoffnung der Menschheit"
  • 2001: Australian Screen Music Award der Australian Guild of Screen Composers für Keine Angst vor Halloween
  • 2002: Screen Music Award der Screen Music Awards, Australien für "USS Charleston – Die letzte Hoffnung der Menschheit"
  • 2004: Screen Music Awards der Screen Music Awards, Australien für "Master & Commander – Bis ans Ende der Welt"
  • 2004: ASCAP Award der ASCAP Film and Television Music Awards für "Master & Commander – Bis ans Ende der Welt"
  • 2004: Nominierung für einen World Soundtrack Award in der Kategorie “Discovery of the Year“ für "Master & Commander – Bis ans Ende der Welt"
  • 2009: AFI Award des Australian Film Institute für "Maos letzter Tänzer"
  • 2010: 2 Screen Music Awards der Screen Music Awards, Australien für "Maos letzter Tänzer"

Weblinks

Quellen