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Maria Butina

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Maria Butina, 2014

Maria Butina (russisch Мари́я Бу́тина) (* 10. November 1988 in Barnaul, Region Altai, Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik) ist eine russische Unternehmerin und Waffenlobbyistin.

Leben

Maria Butina wurde am 10. November 1988 als Tochter von Valery Butin[1] in Barnaul in der Region Altai der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik in der damaligen Sowjetunion geboren.

Nach der Abschluss mit Auszeichnung an der High School studierte sie an der Fakultät für Politikwissenschaften der Алтайский государственный университет (Altai State University) in Barnaul und der School of Real Politics.[2][1] In ihren frühen 20er Jahren baute sie eine politische Karriere, ein kleines Möbel-Imperium und eine russische Waffenrechtsbewegung auf.[1] Im Jahr 2011[3] gründete sie einen Interessenverband (englisch Right to Bear Arms), der Waffenbesitz in Russland befürwortet.[4] Das Büro ist in der Nähe des Sawjolowoer Bahnhofs in Moskau.[5]

Butina ging 2016[6] mit einem Studentenvisum in die Vereinigten Staaten und schrieb sich an der American University in Washington, D.C. ein. Am 15. Juli 2018 wurde Maria Butina in Washington, D.C. festgenommen. Ihr wird vorgeworfen, von 2015 bis mindestens Februar 2017 unter Anweisung eines russischen Regierungsvertreters in den Vereinigten Staaten gearbeitet zu haben. Dabei habe sie Beziehungen zu Amerikanern entwickelt und „Organisationen infiltriert, die Einfluss in der amerikanischen Politik haben“. Sie soll sie in Washington mit dem 56-jährigen Republikaner Paul Erickson[6] zusammengelebt haben, der als Politikberater tätig sei. Die US-Bundespolizei FBI hält das Studium für eine Tarnung der Agententätigkeit. Am 18. Juli 2018 wurde Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr gegen sie verhängt. Das russische Außenministerium startete daraufhin eine Internetkampagne zu ihrer Freilassung.[7] Während ihrer Jahre in den Vereinigten Staaten stand Butina in engem Kontakt mit dem stellvertretenden russischen Zentralbankchef Alexander Torschin.[8] Wenige Tage zuvor waren bereits 13 russische Staatsbürger wegen Hackings der Computer der Demokratischen Partei vor der Wahl 2016 angeklagt worden.[9]

Weblinks

Quellen