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Julia Smirnova (Journalistin)

Aus InkluPedia

Julia Smirnova (* um 1983[1][2]) ist eine russische Journalistin.

Leben

Julia Smirnova wurde in der damaligen Sowjetunion geboren. Sie ist in Krasnoarmeisk, Oblast Moskau, rund 50 Kilometer von Moskau entfernt, aufgewachsen. Mit 15 Jahren fing sie an, für die Lokalzeitung ihrer Heimatstadt Krasnoarmeisk zu schreiben. Von 2000 bis 2005[3] studierte sie Germanistik und Publizistik an der Moskauer Lomonossow-Universität. Für ein Auslandssemester studierte sie 2003 an der Berliner Humboldt-Universität und später 2007 an der Universität Hamburg.[1][2] In den Jahren 2009 bis 2011 war sie Volontärin der Axel-Springer-Akademie und arbeitete dabei für Die Welt und Forbes Russland.[2] Ab Januar 2012 war sie Russland-Korrespondentin der überregionalen Tageszeitung Die Welt.[2] Als solche hatte sie unter anderem über Edward Snowden[4], Pawel Dmitritschenko/Bolschoi Theater [5] und Pussy Riot berichtet.[6] Weiterhin schrieb sie für das Hamburger Abendblatt.[7]

Gemeinsam mit Maximilian Kiewel war sie bis 2018[8] langjährige[9] Chefin vom Dienst des Online-Projektes This is South Africa – Live aus dem Social Web. Das Projekt wurde im Jahr 2011 für einen Grimme Online Award nominiert.[10] Im selben Jahr erhielt das Projekt eine besondere Würdigung von Team 7 der Axel Springer Akademie beim Axel-Springer-Preis 2011.[11]

Am 23. Februar 2014 war sie Gast in der WDR-Polit-Talkshow Presseclub zum Thema Ruhe nach dem Sturm - hat die Ukraine eine Zukunft?. Am 23. Oktober 2016 war sie im Presseclub zum Thema Reden oder klare Kante zeigen – wie gehen wir mit Russland um? zu Gast.[12] Bis August 2017 war sie Korrespondentin für Die Welt.[3] Von 2021 bis 2024 arbeitete sie für das Institute for Strategic Dialogue (ISD) in London. Im Anschluss[13] wechselte sie als Senior Researcherin zur 2021 gegründeten Denkfabrik CeMAS (Center für Monitoring, Analyse und Strategie) mit Sitz in Berlin.[14]

Smirnova schloss den Masterstudiengang „Conflict, Security and Development“ am King’s College London (KCL) ab und schrieb auch für das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel und die deutsche Wochenzeitung Die Zeit.[14]

Quellen