Bahnhof Hamburg-Sülldorf

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Der Bahnhof Sülldorf 2009.

Der Bahnhof Hamburg-Sülldorf ist eine S-Bahnstation in Hamburg-Sülldorf. Dort verkehrt die Linie S1.

Geschichte

Zugangsgebäude 2009.
Der Bahnhof vom Sülldorfer Kirchenweg aus Richtung Westen gesehen mit dem kleinsten Formsignal Hamburgs, 2012.

Der Bahnhof liegt an der erweiterten Strecke der Altona-Blankeneser Eisenbahn nach Wedel, die wie der Bahnhof selbst 1883 eröffnet wurde. Zunächst wurde die Strecke und das damalige Bauerndorf Sülldorf noch mit Dampfzügen bedient. Recht früh nach der Eröffnung gab es ein Gleis zur Kiesgrube zwischen Sülldorf und Rissen. Nach dem Zweiten Weltkrieg betrieb die Deutsche Bundesbahn die Elektrifizierung der Strecke für die Gleichstrom-S-Bahn. Am 14. Mai 1950 wurde die elektrische S-Bahn bis Sülldorf verlängert. Bis zur Elektrifizierung verfügte der Bahnhof Sülldorf nördlich der heutigen Gleise über ein drittes Gleis für den Güterverkehr. Am 22. Mai 1954 erfolgte dann die Eröffnung der Gleichstrom-S-Bahn über Sülldorf hinaus nach Wedel.[1]

Lage und Bau

Der zweigleisige Haltepunkt liegt ebenerdig nördlich der Sülldorfer Landstraße, zu der vom einzigen Ausgang wie auch zum Sülldorfer Kirchenweg ein Fußweg führt. Eine örtliche Abfertigung gab es hier früher, bis heute werden jedoch die Weichen und Formsignale im Sülldorfer Bahnhofsbereich und die Schranken am Sülldorfer Kirchenweg vor Ort bedient. Dies geschieht mithilfe des mechanischen Stellwerks "Sdf" der Bauform Jüdel aus dem Jahr 1927. Ein kleiner beschrankter Bahnübergang führt auch vom Zugangsgebäude des Bahnhofs zum Mittelbahnsteig. Im Jahr 2013 erfolgte ein behindertengerechter Ausbau des Bahnsteigs, dabei wurde auch der bahnsteigseitige Teil der Überdachung des Zugangs erneuert und die Rampe zum Bahnsteig in einem flacheren Winkel neu gebaut. Der Zugang ist so barrierefrei möglich.

Am Sülldorfer Bahnhof steht bis heute das kleinste Formsignal Hamburgs.

Verkehrsanbindung

An der Sülldorfer Landstraße verkehren die Metrobuslinie 1 und die Nachtbuslinie 601.

Weblinks

Quellen

  1. Lars Brüggemann, Die Hamburger S-Bahn, Freiburg 2007, S. 47f.