Bahnhof Hamburg-Ottensen

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Unterführung am Bahrenfelder Steindamm im Jahr 2014, hier soll der Haupteingang entstehen.

Der Bahnhof Hamburg-Ottensen ist eine geplante S-Bahnstation in Hamburg, die auf der Grenze der Stadtteile Ottensen (südlich) und Bahrenfeld (nördlich) gebaut werden soll, zwischen den Stationen Bahrenfeld und Altona. Dort sollen die Linien S1 und S11 verkehren.[1] Baubeginn könnte 2018 sein - eine Fertigstellung ist für 2020 avisiert.[2]

Geschichte

Der Bahnhof ist bereits seit Jahren geplant, der geplante Baubeginn verschob sich. So war der Bezirk Altona mit dem Entwurf unzufrieden. Die Kosten für den künftigen S-Bahnhof werden auf rund 16 Millionen Euro veranschlagt. Die Station soll parallel zur Thomasstraße nahe der Brücke über Bahrenfelder Straße und Bahrenfelder Steindamm entstehen. Etwas nördlich befand sich auf dem Gelände eines Spielplatzes früher ein Übergabebahnhof zur Ottensener Industriebahn. Ein Gütergleis nach Langenfelde liegt hier immer noch. Es soll zurückgebaut werden. Das S-Bahngleis Richtung Blankenese soll nach Norden verlegt werden.[2][1]

Planung

Ein 140 Meter langer und sieben Meter breiter Mittelbahnsteig ist vorgesehen, der am Ostende auf 28 Metern überdacht werden soll. Am Bahrenfelder Steindamm ist ein barrierefreier Haupteingang mit einem Aufzug geplant. Am westlichen Bahnsteigende ist nach derzeitigem Planungsstand eine Fußgängerbrücke mit Zuwegung zur Gaußstraße geplant, dieser südliche Zugang befände sich auf dem Gelände des früheren südlichen Übergabebahnhofs Borselstraße/Gaußstraße der Ottensener Industriebahn, das inzwischen mit Wohnhäusern und einem Lager des Thalia Theaters bebaut ist. Hier wurde auch ein Zugang mit einem Fußgängertunnel geprüft. Der Tunnel sei jedoch rund 400.000 Euro teurer und das Sicherheitsempfinden geringer, daher wurde er verworfen.[1]

Das Brücken-Widerlager am östlichen Zugang am Bahrenfelder Steindamm soll etwa zwei Meter breiter werden, in der Mitte des Widerlagers ist ein Durchbruch für den Zugang geplant. Änderungswünsche des Bezirksamts waren hier Haltemöglichkeiten für Autos, Fahrradständer und eine Fahrradverleihstation, Nachbesserungen an der Fußgängerbrücke am westlichen Bahnsteigende wurden gefordert. Die Bezirksversammlung Altona beschloss, dass auch der Westzugang barrierefrei gebaut werden solle und bevorzugte einen Fußgängertunnel. Das Bezirksparlament forderte auch eine Rolltreppe am Haupteingang sowie ein Bahnsteigdach von der Länge der Kurzzüge.[1]

Quellen