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Asonance

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Asonance
Asonance, 2006
Asonance, 2006
Allgemeine Informationen
Herkunft Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
Genre Folk-Rock
Gründung 1976
Website asonance.cz
Gründungsmitglieder
Gitarre, Gesang Jan Lašťovičkovi
Kontrabass Pavel Lašťovičkovi
Milan Štěrba
Gitarre, Gesang František Korecký
Aktuelle Besetzung
Solo-Gesang, Gesang, Bodhrán Blanka Lašťovičková
Gesang, Flöte, Pfeife Klára McMahon (geb. Lašťovičková) (2005–)
Flöte, Pfeife Daniela Vránová (2016–)
Bassgitarre, Gitarre, Bouzouki, Gesang Luboš Pick
Geige Jan Ráb
Keyboards Mirko Rokyta
Solo-Gesang, Gesang Roman Slaboch
Solo-Gesang, Gesang Petr Bohuslav
Uilleann Pipes, Gesang, Gitarre, Bouzouki Jan Lašťovička
Schlagzeug, Perkussion Jan Doležel (2016–)
Ehemalige Mitglieder
siehe unten

Asonance ist eine tschechische Folk-Rock-Band. Die Band hat sich auf schottische und irische Folkmusik spezialisiert.[1]

Bandgeschichte

Die Band wurde 1976 von Jan Lašťovičkovi, Pavel Lašťovičkovi, Milan Štěrba und František Korecký am Prager Jan-Neruda-Gymnasiums gegründet. Das ursprüngliche Repertoire der Band war eine Mischung aus Folk und Country, später kamen unter dem Einfluss der US-amerikanischen Folk-Musikerin Joan Baez amerikanische und britische Balladen hinzu. Das veranlasste den Bandleader Honzu Lašťovičku dazu, amerikanische und britische Balladen zu studieren, insbesondere ihre Ursprünge in der Volksmusik der britischen Inseln. Ab Anfang der 1980er Jahre spezialisierte sich die Gruppe nach und nach auf diese Arbeit. Anfang der 1990er Jahre begannen die Veröffentlichungen der Band. 1990 wurde ein Demotape veröffentlicht, das im Heimstudio von Jirky Dospěla als Probe für das Projekt "Dva Ravens" aufgenommen wurde. Im Frühjahr 1992 ging die Band in das Bevox-Studio von Petra Benesche und Míry Formánka, wo sie in wenigen Wochen zwischen Mai und Juni ihr erstes Studioalbum "Dva havrani" aufnimmt, das 1992, damals noch auf Kassette erschien. Im November 1992 spielte die Band während einer Live-Sendung der Show Tobogán. 1994 erschien das zweite Album "Duše mé lásky" auch nur auf Kassette, welches von März bis Juni 1994 erneut im Bevox-Studio aufgenommen wurde. 1995 trat die Band in Snídani s Novou auf, die Zusammenarbeit mit Tomášem Křivánkem begann und die Band trat bei ersten Beltine-Festival in Žďár nad Sázavou auf. Ebenfalls 1995 trat die Band bei der Premiere des US-amerikanischen Spielfilmes "Rob Roy" im Foyer von Lucerny auf. Ihr drittes Album "Čarodějnice z Amesbury" produzierte die Band lieber in Eigenregie. Es wurde am 17. März 1996 im Theater U Hasičů präsentiert, das von der irischen Botschafterin Marie Cross offiziell eingeweiht wurde.[1][2]

Im Frühjahr 1998 wurde das 1997 aufgenommene Live-Album "Asonance Live" fertiggestellt. Im März 2000 begannen die Aufnahmen für das nächste Studioalbum, dass nach der Ballade "Alison Gross" aus dem 18. Jahrhundert benannt ist. Es wurde Anfang Mai 2000 fertiggestellt und wenige Wochen später veröffentlicht. 2002 eröffnete Asonance das Frühlingsfestival mit einem Konzert in der Reithalle der Prager Burg und feierte ihr 25-jähriges Bandjubiläum mit einem Konzert im KD Eden in Prag. Ende 2002 begannen die Arbeiten an einem neuen Studioalbum mit dem Titel "Vzdálené ostrovy". Ende April waren die Arbeiten daran im Bevox-Studio beendet und die neue CD ging in Produktion. Im November 2004 begann der Bau eines eigenen Aufnahmestudios im Keller des Hauses von Honzu Lašťovičku. Diese wurden im Mai 2005 beendet und die ersten Arbeiten am nächsten Album "Jestřáb" begannen, welches 2006 erschien. 2007 wurde ein Liederbuch für das Album erstellt und veröffentlicht. Am 11. November 2007 trat Asonance im ND Smichov auf. Der Auftritt wurde mitgeschnitten und als Live-DVD veröffentlicht. Am 11. April 2010 veröffentlichte Asonance zwei Musikvideos auf DVD, die unter der Regie von Pavla Dražana entstanden. Am 2. November 2010 erschien das nächste Album "Království keltů" sowie das gleichnamige Liederbuch. Am 20. November 2011 trat Asonance im großen Saal der Prager Lucerna auf. Das ausverkaufte Konzert ist laut Band einer der Höhepunkte in ihrer Geschichte, die immer als Amateurband gilt. Am 26. Mai 2012 verstarb der Schlagzeuger Aleš Zimolka in einem Krankenhaus an den Folgen eines Autounfalls. Die Band unterbrach daraufhin ihre Konzerttätigkeit für drei Monate. Zimolka wurde durch David Růžička der Prager Band SOČR ersetzt. 2013/2014 verabschiedete sich Denisa Vondráčková nach fast 35 Jahren allmählich von der Band. Fast alle Titel den nächsten Album wurden zuerst live präsentiert, bevor "Tesař z Nazareta" am 10. Dezember 2014 erschien. 2016 beendete der exklusive Vertriebspartner seine Aktivitäten, so dass Asonance ein neues Vertriebssystem erstellte. Im März 2016 starten sie eine neue Website. Am 28. September 2016 in Uhříněvsi ihren 500. Auftritt. Zum vierzigjährigen Bestehen der Band trat auch die Gründungsbesetzung auf. Auch die größten Albumkandidaten für das nächste Album wurden vor Veröffentlichung live präsentiert. Das Album "Návrat krále" wurde 2019 veröffentlicht. Ab 2020 war auch die Band Asonance durch die COVID-19-Pandemie geprägt. 2020 gab es nur sechs Auftritte. Am 16. Januar 2021 verstarb die Sängerin Hana Horka.[1][2] Sie verstarb durch eine Corona-Infektion und verweigerte bewusst die Imfpung dagegen, nachdem bereites ihr geimpfter Mann und ihr ebenfalls geimpfter Sohn daran erkrankt waren.[3]

Diskografie (Alben)

  • 1992: Dva havrani
  • 1994: Duše mé lásky
  • 1995: Asonance 1 & 2 (Kompilation)
  • 1996: Čarodějnice z Amesbury
  • 1997: Má pravá láska
  • 1998: Asonance Live
  • 2000: Alison Gross
  • 2003: Vzdálené ostrovy
  • 2006: Jestřáb
  • 2010: Království keltů
  • 2014: Tesař z Nazareta
  • 2019: Návrat krále

Ehemalige Mitglieder

  • František Korecký: 1976, 1979–1994
  • Milan Štěrba: 1976–1990, 1993–2002
  • Pavel Lašťovička: 1976–1986
  • Eva Fibingerova-Schneiderova (Gesang): 1977–1980
  • Denisa Vondráčková (Gitarre, Gesang): 1977–2011
  • Renata Bělorová: 1980
  • Petr Vacek: 1980–1984, 1993–1999
  • Yveta Kasalická: 1983–1984
  • Jan Hugo: 1983–1985
  • Vendula Hugová: 1984–1985
  • Veronika Glyknerová: 1985
  • Jiří Nohel: 1986–1990
  • Alena Chvátalová: 1985–1986
  • Marta Nollová: 1986–2005
  • Bohouš Sýkora: 1997–2006
  • Aleš Zimolka: 2004–2012
  • Anna Rábová: 2006–2011
  • David Doležel: 2012–2017
  • Anežka Trnková (geb. Kufová): 2011–2017
  • Hana Horká: 1985–2022

Weblinks

Quellen