Willkommen in der InkluPedia, dem autorenfreundlichen Wiki.

Zoë Quinn

Aus InkluPedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zoë Quinn, 2015

Zoë Tiberius Quinn[1] (* 11. Januar 1987 in New York[2]) ist eine US-amerikanische Spieleentwicklerin, Autorin und Aktivistin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Zoë Quinn wurde 1987 als Chelsea van Valkenburg[3] geboren. Sie wuchs in den Waldgebieten der Adirondack Mountains im US-Bundesstaat New York auf. Mit 12 Jahren bekam sie eine gebrauchte Videospielkonsole von ihrem Vater. Nach der Highschool blieb sie noch sechs Jahre zuhause und jobbte, zeitweise litt sie an Depressionen. Unter anderem arbeitete sie bei der US-amerikanischen Einzelhandelskette GameStop und sang in Punkbands. Mit 24 Jahren zog Quinn nach Toronto in Kanada. Hier besuchte sie einen Workshop für neue Spieleentwicklerinnen. Seitdem entwirft und schreibt sie Onlinespiele. Im Jahr 2012 zog sie nach Boston im US-Bundesstaat Massachusetts. In Boston kamen ihre Depressionen zurück. Während dieser Zeit erstellte sie mit Patrick Lindsey und Isaac Schankler das Videospiel Depression Quest, welches am Valentinstag 2013 veröffentlicht wurde. Das Spiel wurde mehrfach ausgezeichnet und Quinn wurde erstmals von Spielern gemobbt. Seitdem sammelt sie diese Belästigungen.[4]

Ihr ehemalige Freund Eron Gjoni mobbte sie ebenfalls und veröffentlichte Details über ihre Beziehung. Am 18. August veröffentlichte er The Zoe Post. Nach einem Monat rief Quinn bei Gjoni an, damit er damit aufhört, ihre Belästiger anzustacheln. Nachdem er keine Einsicht zeigte, wurde er von Quinn angezeigt und bekam eine einstweilige Verfügung.[4]

Zoë Quinn plante bereits für 2016 die Veröffentlichungen ihrer Memoiren. Diese sollen als Grundlage für einen Film über das "Gamergate" dienen, den Amy Pascal mit seinem Studio Pascal Pictures produzieren möchte. Unter dem Motto "Gamergate" wurden frauenfeindliche Anfeindungen und Drohungen im Netz zusammengefasst, was 2014 für Aufsehen gesorgt hatte. Als mögliche Hauptdarstellerin wurde Scarlett Johansson genannt.[5] Im September 2017 veröffentlichte Quinn dann ihre Memoiren unter dem Titel Crash Override: How Gamergate (Nearly) Destroyed My Life, and How We Can Win the Fight Against Online Hate. 2018 wurden sie für einen Hugo Award in der Kategorie Best Related Work nominiert.[6]

Zoë Quinn nutzt die Crowdfunding-Plattform Patreon zur Finanzierung ihrer Arbeit.

Werke

  • 2017: Crash Override: How Gamergate (Nearly) Destroyed My Life, and How We Can Win the Fight Against Online Hate, 256 Seiten, PublicAffairs, ISBN 978-1-61039-809-4

Weblinks

Quellen