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Verimi

Aus InkluPedia
Verimi
Name Verimi GmbH[1]
Gründung Mai 2017
Auflösung Ende 2026
Sitz Berlin, Deutschland
Branche Identitätsdienst
Homepage verimi.de

Verimi ist ein deutscher Identitätsdienst-Anbieter aus Berlin. Der Name des Unternehmens geht auf das englische verify me zurück.[2] Das Unternehmen gehört zu den ersten Anbietern einer digitalen Identitäts-Wallet in Deutschland. Nutzer können dort ihre persönlichen Dokumente wie Ausweise, Führerschein, Gesundheitskarte oder Kontaktdaten verifiziert und sicher digital ablegen[3] und sich damit bei Banken, Versicherungen oder Mobilitätsanbietern online identifizieren.[4] Der normale Nutzer zahlt dafür keine Gebühren. Verimi vermarktet nach eigener Aussage auch keine Nutzerdaten zu Werbezwecken. Nutzt ein Geschäftspartner von Verimi das Verimi ID-Wallet, erhält Verimi eine Gebühr von dem Geschäftspartner.[3] Es startete 2018 und stellt zum Jahresende 2026 den Betrieb ein.

Geschichte

Verimi wurde im Mai 2017 als Gemeinschaftsunternehmen mehrerer deutscher Konzerne gegründet. Am 1. Oktober 2017 wurde Donata Hopfen die CEO von Verimi.[5] Im April 2018 wurde die Verimi-Plattform live geschaltet.[6][2] Im Zuge einer Gesellschafterversammlung am 24. April 2018 bot die CEO Donata Hopfen an, ihr Amt zur Verfügung zu stellen und stieg in der Folge aus der Geschäftsführung aus. Jeannette von Ratibor übernahm die Aufgaben von Donata Hopfen.[5] Anfang 2019 wurde Roland Adrian Geschäftsführer von Verimi. Jeannette von Ratibor legte ihr Amt nieder und kehrte zurück zum Verimi-Gesellschafter T-Systems.[7]

Im Jahr 2022 beauftragte die BARMER Ersatzkasse T-Systems und Verimi mit der Entwicklung und dem Betrieb der GesundheitsID für ihre 8,7 Millionen[8] Versicherten.[9] 2024 beauftragt auch die AOK (Allgemeine Ortskrankenkasse) T-Systems und Verimi mit einer neuen Lösung für ihre GesundheitsID ihrer 27 Millionen Versicherten.[9] Mitte Juli 2026 wurde bekannt, dass Verimi den Geschäftsbetrieb zum Jahresende 2026 einstellen wird.[4]

Quellen