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Winterthur

Aus InkluPedia

Winterthur (französisch Winterthour, lateinisch Vitudurum, umgangssprachlich Winti genannt) ist eine Stadt im Kanton Zürich in der Schweiz. Die Stadt liegt im Übergangsgebiet zwischen dem mittelländisch geprägten Weinland und dem voralpinen Tösstal des Zürcher Oberlands in der Nordostschweiz nördöstlich von Zürich. Winterthur ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, vor allem an der Achse in die Ostschweiz.[2] Nach Zürich, Genf, Basel, Lausanne und Bern ist Winterthur mit über 110.000 Einwohnern die sechstgrösste Stadt der Schweiz (Stand 31. Dezember 2017).[3]

Winterthur
Wappen von Winterthur
Staat: Schweiz
Kanton: Datei:Wappen Zürich matt.svg Zürich (ZH)
Verwaltungskreis: Winterthur
BFS-Nr.: 0230
Postleitzahl: 8400–8409 Winterthur
8352 Ricketwil
8404 Reutlingen
8404 Stadel
8482 Sennhof
UN/LOCODE: CH WIN
Höhe: 439 m ü. M.
Höhenbereich: 392–686 m ü. M.
Fläche: 68,07 km2
Einwohner: 119'315 (31.12.2023)[1]
Einwohnerdichte: 1753 Einw. pro km2
Website: stadt.winterthur.ch
Datei:Blick auf die Winterthurer Altstadt.jpg
Blick auf die Altstadt von Winterthur
Lage der Gemeinde
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In der ehemaligen Industriestadt sind das Maschinenbauunternehmen Sulzer, die Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) und das Textilmaschinenbauunternehmen Rieter oder ihre Nachfolgeorganisationen bis heute tätig. Die Versicherungsgesellschaft Axa Versicherungen hat ihren Sitz in Winterthur. Seit 2008 hat die internationale Denkfabrik Club of Rome ihren Hauptsitz in Winterthur.[4] Im 19. Jahrhundert spielte Winterthur eine herausragende Rolle in der Geschichte der Demokratie. Die ausstrahlende demokratische Staatstheorie wird als „Ecole de Winterthour“ bezeichnet.[5] Das Stadtgebiet von Winterthur wird von den Flüssen Eulach, Töss und dem Mattenbach durchflossen, woebei die Eulach und der Mattenbach über weite Strecken kanalisiert sind.

Fotos

Stadtgliederung

Die Stadt Winterthur besteht aus den sieben Stadtkreisen Stadt, Oberwinterthur, Seen, Töss, Veltheim, Wülflingen und Mattenbach. Diese Stadtkreise sind in Quartiere unterteilt.

Datei:Karte Winterthur Quartiere.png
Quartiere von Winterthur


Stadtkreis Wappen Quartiere Karte
Kreis 1
Stadt
Stadt
  • Altstadt
  • Lind
  • Heiligberg
  • Tössfeld
  • Brühlberg
  • Neuwiesen
Stadt
Kreis 2
Oberwinterthur
Oberwinterthur
  • Talacker
  • Guggenbühl
  • Grüze
  • Hegmatten
  • Hegi
  • Zinzikon
  • Reutlingen
  • Stadel
  • Ricketwil
Oberwinterthur
Kreis 3
Seen
Seen
  • Waser
  • Büelwiesen
  • Waldegg
  • Ganzenbühl
  • Sonnenberg
  • Oberseen
  • Gotzenwil
  • Eidberg
  • Iberg
  • Sennhof
Seen
Kreis 4
Töss
Töss
  • Schlosstal
  • Dättnau
  • Eichliacker
  • Rossberg
Töss
Kreis 5
Veltheim
Veltheim
  • Rosenberg
  • Blumenau
Veltheim
Kreis 6
Wülflingen
Wülflingen
  • Weinberg
  • Oberfeld
  • Lindenplatz
  • Niederfeld
  • Neuburg
  • Hardau
  • Härti
  • Taggenberg
Wülflingen
Kreis 7
Mattenbach
Mattenbach
  • Deutweg
  • Gutschick
  • Endliker
Mattenbach

Literatur

  • 2001: Winterthur. Architektur und Städtebau 1850 - 1920, Herausgeber Bern Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, 205 Seiten, Orell Fuessli, ISBN 978-3280028186
  • 2006: Winterthur - Stadt im Wandel, Herausgeberin und Fotografin Maja von Meiss, Autoren Martin Kraft, Hervé Bareau und David Bowler, Vorwort Ernst Wohlwend, 100 Seiten, Vogel Winterthur, ISBN 978-3859610651
  • 2011: Winterthur und Region - Zürich Stadt: Zürcher Oberland, Zürcher Unterland, Züricher Weinland, Autoren Brigitte Günther, Marika Waltenberg und Werner Hacker, 509 Seiten, Reise-Idee Verlag, ISBN 978-3934739406
  • 2014: Winterthurer Stadtgeschichte: Band 1: Von den Anfängen bis 1850. Zwischen Rot und Blau – Habsburg, Zürich oder Autonomie & Band 2: Von 1850 bis zur Gegenwart. Zwischen Dampf und Bytes – Technik, Kultur, Innovation, Herausgeber Stadt Winterthur, Adele-Koller-Knüsli-Stiftung und Erwin Eugster, 818 Seiten, Chronos, ISBN 978-3034012126
  • 2015: Winterthur – Was bisher geschah: Chronologie 1850–2014, Stadtbibliothek Winterthur, 124 Seiten, Chronos, ISBN 978-3034012645
  • 2017: 111 Orte in Winterthur, die man gesehen haben muss, Autorin Corinne Päper, Fotograf Georg Holubec, 240 Seiten, Emons Verlag, ISBN 978-3740802370

Quellen