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Martin Green (Ingenieur)

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Martin Green, 2015

Martin Andrew Green (* 20. Juli 1948 in Brisbane, Queensland) ist ein australischer Ingenieur für Solartechnik und Scientia Professor.

Leben

Martin Andrew Green wurde 1948 in Brisbane, Australien geboren. Er besuchte die Brisbane State High School.[1] Nach seinem Abschluß an der University of Queensland (UQ) in Brisbane studierte er an der McMaster University in Hamilton, Kanada.[2] Ab 1974 arbeitete er an der University of New South Wales und gründete dort eine Forschungsgruppe für Photovoltaik. Ab Ende der 1970er Jahre erreichte die Gruppe internationale Erfolge in der Steigerung der Effizienz von Solarzellen. 1985 erreichten sie den Rekordwert von 20% Effizienz. Bis auf eine kurzzeitige Ausnahme hielt die Gruppe für viele Jahre den Weltrekord für die Effizienz von Solarzellen.[1] Im Jahr 2010 hielt er den Weltrekord für die vergangenen zwei Jahrzehnte.[3]

1981 wurde Green mit der Pawsey Medal der Australian Academy of Science ausgezeichnet.[4] Im Jahr 1999 wurde er mit Stuart Wenham (* 1957) mit dem letzten verliehenen Australien-Preis ausgezeichnet.[5] Der wichtigste Forschungspreis Australiens wurde zwischen 1990 und 1999 verliehen und ab 2000 durch den Prime Minister’s Prizes for Science ersetzt.[6]

Green wurde 2002 mit dem Ehrenpreis des Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis) ausgezeichnet. Seit 2009 ist er Scientia Professor[7] an der University of New South Wales (UNSW) bei Sydney und verantwortlicher Forschungsleiter des Photovoltaics Centre of Excellence der Universität. Er ist weiterhin Forschungsleiter bei CSG Solar Pty. Ltd. in Sydney. Er ist Mitglied der Australian Academy of Science, der Australian Academy of Technological Sciences and Engineering (ATSE) und des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE).[2] Im Jahr 2010 wurde er zum zweiten Mal mit dem Eureka Preis des Australian Museum ausgezeichnet.[3]

Green ist Chefredakteur der Energie-Fachzeitschrift "Progress in Photovoltaics", die seit 1993 monatlich von Wiley herausgegeben wird.[8]

Werke (Auswahl)

  • 1981: Solar Cells: Operating Principles, Technology, and System Applications, 274 Seiten, Prentice Hall, ISBN 978-0138222703
  • 2000: Power to the People: Sunlight to Electricity Using Solar Cells, 128 Seiten, University of New South Wales Press, ISBN 978-0868405544
  • 2003: Third generation photovoltaics : advanced solar energy conversion, Springer, ISBN 3-540-40137-7

Auszeichnungen (Auswahl)

  • 1981: Pawsey Medal
  • 1990: IEEE William R. Cherry Award
  • 1995: IEEE J.J.Ebers Award
  • 1999: Australien-Preis
  • 2002: Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis)
  • 2003: Karl W. Boer Solar Energy Medal of Merit
  • 2004: World Technology Award for Energy
  • 2007: Solarworld Einstein Award
  • 2009: ENI Award for Renewable Energy
  • 2010: CSIRO Eureka Preis des Australian Museum

Weblinks

Quellen