Mandoline

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Mandoline
englisch: mandolin, französisch mandoline, italienisch: mandolino
Mandoline (1 = Hals, 2 = Korpus , 3 = Wirbelkasten, 4 = Schallloch, 5 = Holzbrücke, 6 = Saitenhalter)
Mandoline (1 = Hals, 2 = Korpus , 3 = Wirbelkasten, 4 = Schallloch, 5 = Holzbrücke, 6 = Saitenhalter)
Klassifikation Saiteninstrument
Zupfinstrument
Tonumfang
Klangbeispiel
Verwandte Instrumente u. a. Mandola, Mandoloncello, Mandora, Bandurria, algerische Mandole, Oud, Tambura, Balalaika
Musiker Kategorie:Mandolinist

Die Mandoline ist ein Zupfinstrument aus der Familie der Lauteninstrumente. Im Unterschied zur Laute wird die Mandoline mit einem Plektron angerissen.[1]

Die heute verbreitete Form der Mandoline lässt sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Ausgehend von Neapel erlebte sie ab 1700 in Italien eine erste Blüte und verbreitete sich durch reisende Virtuosen später auch in Frankreich, Österreich, Deutschland und England. Sie etwa 60 cm lang und besteht aus einem birnenförmigen Korpus mit einem Schallloch, an den sich ein kurzer Hals mit Bünden anschließt. Die vier Doppelsaiten der Mandoline sind wie eine Violine gestimmt.[1] Die Mandoline wurde 2023 von dem Landesmusikrat Berlin zum Instrument des Jahres gekürt.[2]

Bilder

Literatur

  • 1992: The Early Mandolin: The Mandolino and the Neapolitan Mandoline, James Tyler und Paul Sparks, 200 Seiten, Oxford University Press, Reprint, ISBN 978-0198163022 (Englisch)
  • 2005: The Classical Mandolin, Paul Sparks, 240 Seiten, Oxford University Press, ISBN 978-0195173376 (Englisch)
  • 2015: Mel Bay's Complete Mandolin Method, Mel Bay, 96 Seiten, Mel Bay Publications, ISBN 978-0786689309 (Englisch)
  • 2016: The Mandolin Chord Bible: 'GDAE' Tuning - 2,736 Chords, Tobe A. Richards, 110 Seiten, Cabot Books, ISBN 978-1906207335 (Englisch)
  • 2021: Die Kunst des Mandolinenbaus: Entwicklungssgeschichte und Bau der Mandoline, Woll Alfred, 336 Seiten, Edition Mando, ISBN 978-3982226408
  • 2022: Die Gitarre und ihr Bau - Das umfassende Praxishandbuch für alle Bauformen, Franz Jahnel, 240 Seiten, PPVMedien, 11. Auflage, ISBN 978-3923639090

Weblinks

Quellen