Brainstorm (US-amerikanische Band)

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Brainstorm
Allgemeine Informationen
Herkunft Detroit, MI, Flag of the United States (Pantone).svg USA
Genre Funk
Gründung 1975
Auflösung 1980
Gründungsmitglieder
Lead, Saxophon, Gesang, Text Charles "Chuck" Overton
Leadgesang, Congas, Flöte, Text Belita Karen Woods
Gesang Trenita "Treaty" Womack / Tranita Womack[1]
Bassgitarre, Keyboards, Gesang, Text Robert "Bob" Ross (als Professor RJ Ross bekannt)
Trompete, Text "Leap" Larry H. Sims
Bass, Gesang Eugene Lamont Johnson
Schlagzeug, Text Renell Gonsalves
Gitarre David Myles
Aktuelle Besetzung
Lead, Saxophon, Gesang, Text Charles "Chuck" Overton
Leadgesang, Congas, Flöte, Text Belita Karen Woods
Gesang Trenita "Treaty" Womack
Keyboards, Text William Lloyd Wooten, III
(* 1954)
Trompete, Text "Leap" Larry H. Sims
Bass Deon Estus (1977-)
Schlagzeug, Text Renell Gonsalves
Gitarre David Myles
Horn, Posaune Jeryl Bright
Ehemalige Mitglieder
Leadgitarre, Rhythmusgitarre Gerald Kent (* 1952) (1975-1978)
Bassgitarre, Keyboards, Gesang, Text Robert "Bob" Ross (-1976)
Bass, Gesang Eugene Lamont Johnson (-1977)

Brainstorm war eine US-amerikanische Funk-Band aus Detroit, Michigan. Die Band wurde 1975 gegründet und hat sich 1980 aufgelöst.

Bandgeschichte

Brainstorm war 1975 zunächst im Südosten von Michigan als Clubact bekannt und bekam einige Aufmerksamkeit national bekannter Musikproduzenten. Chuck Overton, Belita Karen Woods, Treaty Womack, Bob Ross, Larry Sims, Eugene Lamont Johnson, Renell Gonsalves und David Myles spielten rund ein Jahr erfolgreich als Liveband. Ende 1975 wurde Gitarrist Gerald Kent zur Band hinzugenommen. Kurze Zeit später folgte der Blechbläser Jeryl Bright. Der US-amerikanische Musikdirektor Clarence Avant entdeckte die Band, die bald darauf ein Demo aufnahm. Das führte zu einem Vertrag mit Avants Label Tabu Records und Aufnahmen in den Total Experience Studios in Los Angeles und später bei United Sound in Detroit mit Jerry Peters als Musikproduzent. Es hat nicht lange bis zur Veröffentlichung des ersten Musikalbums "Stormin'" gedauert.[2] Das Album wurde von RCA Records hergestellt und vertrieben.[3] Die Komposition "Wake Up and Be Somebody" von Gerald Kent wurde die erste Single, kurze Zeit später folgte "Lovin' is Really My Game" von Treaty und Belita. Die Single wurde zur Aufnahme des Jahres 1978 des Magazins Billboard in der Kategorie "Light Radio/Heavy Disco". Die Aufnahme wurde regelmäßig in Shows wie Dance Fever gespielt und wurde später Teil des Soundtracks im Film Studio 54 des Regisseurs Mark Christopher aus dem Jahr 1998 über den gleichnamigen New Yorker Nachtclub Studio 54.[2]

1976 verließ Bob Ross die Band und Keyboarder William Lloyd Wooten, III kam hinzu. Anfang 1977 verließ Eugene Lamont Johnson die Band und wurde durch Deon Estus ersetzt. Im April 1977 trat Brainstorm in der US-amerikanischen Fernsehmusiksendung "Soul Train" auf. Wooten schrieb den Titel "If You Ever Need to Cry" des zweiten Albums "Journey to the Light". Das Album wurde 1977 fertiggestellt und 1978 veröffentlicht. Der Titel "Everytime I See You, I Go Wild!" ist eine Komposition von Stevie Wonder (* 1950). Auch beim zweiten Album wurde mit dem Titel "We're On Our Way Home" ein Song von Gerald Kent als erste Single ausgekoppelt. Ebenfalls im Jahr 1978 verließ Gerald Kent die Band und das dritte und letzte Studioalbum "Funky Entertainment" wurde über Tabu Records veröffentlicht.[2] Im Jahr 1980 hat sich die Band aufgelöst.

Brainstorm ging unter anderem mit Marvin Gaye (1939-1984), Isleys, Johnny Guitar Watson (1935-1996) und der US-amerikanische Band Rose Royce auf Tour. Anfang 1978 standen sie mit dem US-amerikanischen Soul-Sänger Peabo Bryson (* 1951) in Washington, D.C. auf der Bühne. Bei einer Tour waren die Sänger Delbert Nelson und Misty Love als Verstärkung dabei.[2]

William Lloyd Wooten, III tourte später mit den Bands The Dramatics und The Spinners.[2] Lamont Johnson (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Jazzmusiker LaMont Johnson (1941-1999) aus New York City) veröffentlichte 1978 sein Soloalbum "Music Of The Sun" über Tabu Records.[4] Deon Estus arbeitete später mit George Michael zusammen, veröffentlichte 1988 sein Soloalbum "Spell" über Mika Records und war in Boogie Box High aktiv, wo er mit George Michael zusammenarbeitete.[2][5] Renell Gonsalves arbeitete von 1980 bis 1987 mit Lyman Woodard und anschließend bis 1990 mit Alexander Zonjic zusammen.[6] Gerald Kent veröffentlichte später das selbstproduzierte Instrumental-Album "Tone Paintings", mit dabei waren unter anderem Chuck, Treaty und Will Wooten.[2]

Das Label Tabu Records veröffentlichte 2013 das letzte Album "Funky Entertainment" mit zwei weiteren Bonustracks erneut.

Diskografie (Alben)

  • 1977: Stormin', Tabu Records
  1. Lovin' Is Really My Game - 4:59
  2. Waiting For Someone - 6:13
  3. This Must Be Heaven - 6:35
  4. Easy Thangs - 4:48
  5. Prelude - 0:51
  6. Wake Up And Be Somebody - 6:25
  7. Stormin' - 4:20
  8. We Know A Place - 4:22
  9. Hangin' On - 4:06
  • 1978: Journey to the Light, Tabu Records
  1. We're On Our Way Home (Part 1) - 3:44
  2. Loving Just You - 4:31
  3. Everytime I See You, I Go Wild! - 6:14
  4. Brand New Day - 3:23
  5. Journey To The Light - 5:19
  6. If You Ever Need To Cry - 6:30
  7. We're On Our Way Home (Part 2) - 2:50
  8. Positive Thinking - 4:31
  • 1978: Funky Entertainment, Tabu Records
  1. Hot For You - 10:48
  2. A Case Of The Boogie - 9:05
  3. Popcorn - 4:46
  4. Funky Entertainment - 4:12
  5. You Put A Charge In My Life - 4:10
  6. Don't Let Me Catch You With Your Groove Down - 4:42
  • 2013: Funky Entertainment, Tabu Records
  1. Hot For You - 10:50
  2. A Case Of The Boogie - 9:03
  3. Popcorn - 4:46
  4. Funky Entertainment - 4:12
  5. You Put A Charge In My Life - 4:11
  6. Don't Let Me Catch You With Your Groove Down - 4:43
  7. Popcorn (Edit) - 2:01 (Bonustrack)
  8. Hot For You (12" Version) - 6:39 (Bonustrack)

Weblinks

Quellen

  1. Images for Brainstorm - Lovin' Is Really My Game
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 Brainstorm | SoulTracks - Soul Music Biographies, News and Reviews
  3. Brainstorm - Stormin' (Cassette, Album) at Discogs
  4. Lamont Johnson Discography at Discogs
  5. Deon Estus Discography at Discogs
  6. Renell Gonsalves Discography at Discogs