Bochum (Lied)

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Bochum ist ein Lied des deutschen Musikers Herbert Grönemeyer. Der erste Song auf dem am 14. August 1984 erschienenen Album 4630 Bochum gilt vielen Bewohnern der Stadt Bochum als eine Art inoffizielle Hymne. Der Song erschien nicht als offizielle Single, erlangte jedoch dennoch große Bekanntheit und wird seit dem 20. März 1992, zusätzlich zum Vereinslied, vor jedem Heimspiel des VfL Bochum gesungen.[1]

Musik

Bochum ist ein Midtempo-Rocksong mit Keyboardbegleitung und einem Saxofon-Solo, das von Charlie Mariano gespielt wird.

Text

Laut dem Songtext sei es "tief im Westen, wo die Sonne verstaubt" viel "besser, als man glaubt". Bochum, das in dem Text personifiziert und mit "du" angesprochen wird, wird als "vor Arbeit ganz grau" wird als "ehrliche Haut" beschrieben, aber auch als "leider total verbaut". Anders als in Düsseldorf zähle in Bochum noch das "Herz", "nicht das große Geld".[2]

Rezeption

Grönemeyer sagte dem Magazin Rolling Stone, das Saxofon-Solo enthalte "auch ein paar falsche Töne", was laut dem Magazin "so gut zu der Hommage an die graue, marode Grubenstadt mit dem Herzen auf dem rechten Fleck" passe.[3] Walter Schmidt verglich in der WAZ die Aussagen des Texts mit der Wirklichkeit im Jahr 2009 und stellte einige Abweichungen, aber auch Gemeinsamkeiten fest.[4]

Weblinks

Quellen