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Thomas Riesner

Aus InkluPedia

Thomas Riesner (* 20. September 1971 in Leipzig) ist ein deutscher Maler und Grafiker, dessen Werke der Outsider Art bzw. Art brut zugeordnet werden. [1]

Leben

Thomas Riesner, geboren 1971 in Leipzig, ist ein autodidaktischer Künstler, der sich seit 1990 intensiv mit Malerei und Grafik beschäftigt. Seine Werke werden der Outsider Art bzw. Art Brut zugeordnet. Zu seinen künstlerischen Ausdrucksmitteln gehören Acryl- und Tuschbilder sowie die Kaltnadelradierung. Seine Motive sind oft dunkel, handeln von Themen wie Folter, Tod, Mord oder Krankheit, strahlen aber dennoch eine Atmosphäre von Ursprünglichkeit und Spontaneität aus.

Riesners künstlerischer Weg begann 1990 im Rahmen einer Kunsttherapie in einem Krankenhaus. Seitdem ist er Mitglied der Kunstgruppe des Durchblick e.V. in Leipzig. Er hatte bereits zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in verschiedenen Galerien und Museen, unter anderem im Museum der bildenden Künste in Leipzig, im Museum für Outsiderkunst in Schleswig und im Kunsthaus Kannen in Münster. Riesner hat auch Auszeichnungen erhalten, darunter den Titelbild-Wettbewerb des Thieme Verlags in den Jahren 2007 und 2015. Seine Werke sind in Sammlungen wie den OUTSIDER-Bildwelten Demirel in Wuppertal und der Eckhard-Busch-Stiftung in Köln vertreten.[2]

Einzelausstellungen

  • 1994: “Das Boot”: Visionen
  • 1995: Parkkrankenhaus Leipzig: Driften
  • 1996: Stötteritzer Spielkiste: Orkus
  • 1997: Performance Klubhaus “Walter Barth”: Angst
  • 1998: Begegnungsstätte Mobile: Utopia
  • 2000: “Durchblick“-Galerie: Dekade 1990–2000
  • 2009: Psychosoziales Gemeindezentrum: Psychoma
  • 2014: "Durchblick"-Galerie: Perfection
  • 2019: "Durchblick"-Galerie: Anubis

Illustrationen

Illustrationen u.a. in folgenden Zeitschriften und Büchern:

  • “Psychosoziale Umschau” Heft 3/2006
  • “Brückenschlag” Band 22–30
  • “Soziale Psychiatrie” 1998 bis 2018
  • "Irrturm" mehrere Hefte
  • "Deviant" (Amsterdam) 2008
  • "Tabu" H. 55
  • “angewundert”, Schriftenreihe Sächsisches Psychiatriemuseum 2004
  • "Psychiatrie in der DDR", Hrsg. T. R. Müller, Mabuse-Verlag 2006
  • “Psych. Pflege Heute” 2007
  • “Bunter Spleen” mehrere Hefte
  • “Psychiatrische Praxis” 2018 und 2019

Gemeinschaftsausstellungen

  • 1993: Regierungspräsidium Leipzig
  • 1994: “Villa” Leipzig
  • 1998: Altes Rathaus Leipzig
  • 2003: L.A.-Galerie Leipzig
  • 2007: Sozialgericht Leipzig
  • 2009: Landgericht Leipzig
  • 2009: Kunsthaus Kannen, Münster
  • 2011: b2-Galerie Leipzig
  • 2012: LADEN FÜR NICHTS Leipzig
  • 2014: Alabama, Sir Leipzig
  • 2015: Museum der Bildenden Künste Leipzig, ’„In guter Nachbarschaft. Vielfalt und Reichtum aus 25 Leipziger Sammlungen“’
  • 2016: Tapetenwerk Leipzig
  • 2016: Kleine Galerie Döbeln
  • 2017: Eckhard Busch Stiftung
  • 2018: Universitätsklinik Köln

Quellen

  1. Artothek-Schleswig. , 2026-02-06, abgerufen am 2026-02-06.
  2. Thomas Riesner Interview. , 2026-02-06, abgerufen am 2026-02-06.