Huang Ming

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Huang Ming (Chinesisch 黄鸣) (* 10. März 1958 in Taixing, Provinz Jiangsu) ist ein chinesischer Ingenieur, Unternehmer und Politiker.

Leben

Huang Ming wurde am 10. März 1958 in Taixing in der chinesischen Provinz Jiangsu geboren. 1982 absolvierte er sein Studium an der China University of Petroleum.[1] Er arbeitete zunächst als Ingenieur in der Ölindustrie beim Petroleum Research Institute in Dezhou, Provinz Shandong. Durch die Geburt seiner Tochter wurde er Anfang der 1990er Jahre[2] noch besorgter um die Umweltverschmutzung. Er begann im Bereich Solarenergie zu arbeiten, ohne zunächst seinen Job beim Institut aufzugeben.[3]

In Dezhou gründete er 1995 das Unternehmen Himin Solar für thermische Solaranlage. 2005 wurde er vom chinesischen Staatsfernsehen China Central Television (CCTV) für die Auszeichnung zu Chinas Wirtschaftsmann des Jahres nominiert.[1] Er diente dem 10. und 11. Nationalen Volkskongress. Er entwarf ein Gesetz für erneuerbare Energien und half mit, dass es 2005 verabschiedet wurde und 2006 in Kraft traft.[4] 2008 zählte Forbes auf Platz 302 der 400 reichsten Chinesen.[5] Im Jahr 2011 wurde er mit dem Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis) für seine Pionierleistungen im Bereich Solarenergie ausgezeichnet.[3] Er teilte sich das Preisgeld in Höhe von 150.000 Euro mit der Menschenrechtsaktivistin Jacqueline Moudeina aus dem Tschad, der Bauernhilfsorganisation Grain und der Hebamme Ina May Gaskin aus den USA. Sein Unternehmen hatte damals 9.000 Beschäftigte. Das Unternehmen ist vor allem mit Warmwasseraufbereitern erfolgreich. Dank seiner Hilfe gilt Dezhou als Modellstadt für erneuerbare Energien in China. Um Dezhou ist ein chinesisches Solar Valley mit Universität, Forschungslabors und Fabriken entstanden.[4]

2013 war Huang Ming laut Hurun Reports China Rich List 2013 auf Platz 945 der reichsten Männer in China.[6]

Weblinks

Quellen