Band of Joy

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Band of Joy
BandOfJoy.jpg
Band of Joy, 2010
Herkunft Flag of England.svg England
Genre Rock
Gründung 1966
Auflösung Mai 1968
Neugründung 2010
Gründungsmitglieder
Gesang Robert Plant
Keyboard Chris Brown
Gitarre Vernon Pereira
Aktuelle Besetzung
Gesang Robert Plant
Multiinstrumente Darrell Scott
Gesang Patty Griffin
Bass Byron House
Perkussion Marco Giovino
Ehemalige Mitglieder
Gitarre, Gesang Kevyn Gammond (-1968)
Keyboard Chris Brown (1966-1968)
Bassgitarre, Gitarre, Gesang Paul Lockey (-1968)
Schlagzeug John Bonham (-1968)
Bassgitarre John Hill (-1968)
Leadgitarre Mick Strode (-1968)
Leadgitarre Dave Pegg
Bass John Pasternak (1977-)
Schlagzeug Pete Robinson (1977-)
Keyboard Michael Chetwood (1977-)
Robert Plant und Patty Griffin, 2011

Band of Joy (auch Robert Plant and the Band of Joy) ist eine britische Rockband aus England.

Bandgeschichte

Die Band wurde 1966 von dem Sänger Robert Plant (* 1948) mit dem Keyboarder Chris Brown und dem Gitarristin Vernon Pereira in West Bromwich bei Birmingham in England gegründet. Nach einigen Monaten verließ Robert Plan wegen Problemen mit dem Management die Band und gründete seine eigene Band of Joy. Diese brach aber bald wieder auseinander. Eine dritte Konstellation mit seinem Freund John Bonham (1948-1980) war von 1967 bis Mitte 1968 aktiv. Sie nahmen einige Demos auf, brach aber im Mai 1968 auseinander, nachdem kein angemessener Vertrag mit einem Label zustande kam.[1]

Dave Pegg war zwischendurch als Leadgitarrist bei Band of Joy aktiv. Ab 1969 war er bei Fairport Convention aktiv, ab 1979 bei Jethro Tull. Kevyn Gammond und Paul Lockey gründeten mit dem Sänger Jess Roden, dem Bassisten John Pasternak, dem Schlagzeuger Pete Robinson und Robbie Blunt die Band Bronco. Der Engländer Noddy Holder (* 1946) war Ende der 1960er Jahre Roadie bei Band of Joy, später wurde er als Musiker und Schauspieler bekannt.[1]

Berühmt wurden Plant und Bonham dann mit der 1968 gegründeten englischen Rockband Led Zeppelin. 1977 ließen Gammond und Lockey mit Pasternak, Robinson und dem Keyboarder Michael Chetwood Band of Joy wieder aufleben. Sie boten Plant und Bonham an, am Debütalbum mitzumachen, doch diese lehnten ab. Das selbstbetitelte Debütalbum "Band of Joy" wurde 1978 veröffentlicht. 1983 veröffentlichten sie ihr zweites Album "24k", bevor die Band wieder auseinander brach.[1]

Gammond schloss sich von 1999 bis 2001 Plant bei der Band Priory of Brion an.[1]

Im September 2010 veröffentlichte Plant mit neuer Besetzung der Band of Joy das Album "Band of Joy". Beteiligt waren der Multiinstrumentalist Darrell Scott, die US-amerikanische Singer-Songwriterin Patty Griffin (* 1964), der Bassist Byron House und der Perkussionist Marco Giovino. Das Album wurde in Nashville aufgenommen und von Plant und Buddy Miller (* 1952) koproduziert. Ab dem 13. Juli 2010 war die Band auf Albumtour in 12 Städten in Nordamerika.[2] Das Album erreichte Platz 8 der 30 besten Alben 2010 der Musikzeitschrift Rolling Stone.[3]

Die Musikserie Live from the Artists Den veröffentlichte am 22. April 2011 in der dritten Season die DVD "Robert Plant and the Band of Joy". Das Konzert fand im War Memorial Auditorium in Nashville, Tennessee statt.[4][5]

Diskografie (Alben)

  • 1978: Band of Joy, Cherry Red
  • 1983: 24k, Cherry Red
  • 2003: Sixty Six to Timbuktu (Kompilation von Robert Plant)
  • 2010: Band of Joy, Es Paranza Records / Rounder Records

Literatur

  • 2010: Harry Barber: The Band of Joy

Weblinks

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Band of Joy | Birmingham Music Archive
  2. Robert Plant announces 'Band of Joy' release date - The Independent, 14 June 2010
  3. Robert Plant, 'Band of Joy' - 30 Best Albums of 2010 | Rolling Stone
  4. Live from the Artists Den | Robert Plant
  5. "Live from the Artists Den" Robert Plant and the Band of Joy (TV Episode 2011) - IMDb