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Aktuelle Version vom 22. März 2020, 10:38 Uhr

Lee Fields, 2013

Elmer Lee Fields (* 1951 in Wilson, North Carolina) ist ein US-amerikanischer Soulsänger.

Leben

Er wurde 1951 als Elmer Fields in Wilson im US-Bundesstaat North Carolina geboren. Als Teenager entwickelete er die Idee, als professioneller Sänger zu arbeiten. 1967 ging er daher nach New York City, wo er sein Idol James Brown (1933–2006) nachahmte und in Clubs auftrat. Seine Fans gaben ihm daher den Spitznamen Little J.B.. In den 1970er Jahren wurde Fields erstmals bekannt, nachdem er mehrere Singles über verschiedene kleine Label veröffentlicht hatte. 1979 veröffentlichte er sein Album "Let's Talk It Over" über Angle 3 Records. Seine letzte Single über Angle 3 Records wurde 1981 veröffentlicht. Die meiste Zeit der 1980er Jahre war Fields musikalisch inaktiv und verdiente Geld durch den Kauf und die Instandhaltung von Mietobjekten. Nach einer längeren Pause kam er in den 1990er Jahren als Soul-Blues-Belter zurück und trat vorwiegend vor weiblichem Publikum im Süden der Vereinigten Staaten auf. Mitte der 1990er Jahre veröffentlichte er mehrere Alben über Ace Records. Fields spielte auf seinen Ace-Alben auch Keyboard. In den späten 1990er Jahren erreichte das Interesse an weniger bekanntem Vintage-Funk dank samplebesessener Hip-Hopper und britischer Rare-Groove-Liebhaber einen Höhepunkt. Fields blieb lange genug musikalisch aktiv, um diesen Stil in seine Neuaufnahmen zu integrieren.[1]

1997 veröffentlichte die Labelhausband Soul Providers von Desco Records ihr Debütalbum "Gimmie the Paw". Fields war als Gast an einem Titel beteiligt. In der Folge trat er mit Soul Providers mehrfach in New York auf und veröffentlichte mehrere Singles. 1998[2] war er mit seinem Album "Let's Get A Groove On" der erste Künstler, der ein vollständiges Album über Desco Records veröffentlichte. Es war das erste einer Reihe Reihe von Aufnahmen, die seinen früheren Werken ebenbürtig waren oder diese sogar übertroffen haben. Um die Jahrtausendwende zerbrach Desco Records in Daptone und Soul Fire und Fields nahm für beide Labels auf. Er wurde zum führenden Vertreter der so genannten Deep-Funk-Bewegung. Das ermöglichte es ihm, sein Schaffenswerk mit eher soullastigen Alben wie "My World" (2009) und "Emma Jean" (2014) zu erweitern.[1] 2016 und 2019 veröffentlichte er mit seiner Band The Expressions zwei Alben über Big Crown Records. Am 23. November 2019 trat Lee Fields in der Late-Night-Show Inas Nacht von Ina Müller im Schellfischposten in Hamburg auf.

Diskografie (Alben)

Solo

  • 1979: Let's Talk It Over, Angle 3 Records
  • 1991: Meet Me Tonight
  • 1993: Enough Is Enough, Ace Records
  • 1995: Coming To Tear The Roof Down, Ace Records
  • 1996: Dreaming Big Time, Ace Records
  • 1997: The Soul Providers Featuring Lee Fields - Gimme the Paw ...and eleven other funky favorites , Pure Records
  • 1997: Giving It To You Straight, BDA Records
  • 1997: It's Hard To Go Back After Loving You, Avanti Records
  • 1998: Let's Get A Groove On, Desco Records
  • 1999: I Got A Problem, BDA Records
  • 2000: Now & Then, BDA Records
  • 2001: Let Me Hit "It", BDA Records
  • 2001: Keep It Real, BDA Records
  • 2002: Problems, Soul Fire
  • 2002: Forever, BDA Records
  • 2009: My World, Truth & Soul
  • 2011: Treacherous, BDA Records
  • 2012: Faithful Man, Truth & Soul
  • 2014: Emma Jean, Truth & Soul

Lee Fields & The Expressions

  • 2016: Special Night, Big Crown Records
  • 2019: It Rains Love, Big Crown Records

Weblinks

Quellen