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Benutzer Diskussion:Lutz68/Psychiatrie: Unterschied zwischen den Versionen

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(Psychiatrie als "Paralleljustiz")
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Aktuelle Version vom 25. November 2019, 06:18 Uhr

Psychiatrie als "Paralleljustiz"

Auf Eigen- und/oder Fremdgefährdung kann bei Zwangseinweisung nicht verzichtet werden (so aber bei Vera Stein).

Nach Rspr. reicht drohende Chronifizierung als Gefahr nicht aus.

Das Gutachten, was der "zweite Richter", also ein "Fachidiot für Psychoquatsch", erstellt und aufgrund dessen dann Unterbringungs- und Betreuungsbeschlüsse ergehen mit der Folge "Geschlossene" (hier gab es zumindest das Zusammengeschlagenwerden, wenn Medizin nicht genommen werden wollte, was Fragen nach Gewaltmonopol aufwirft) und auch daran anschließendem Heimaufenthalt ohne Unterbringungsbeschluss (!) mit - verfassungswidriger - Zwangsarbeit (bei offenem vollstationären Heim; obwohl "freiwillig", folgt auf "Entweichen" polizeibewehrte Rückführung, aber als Freiheitsberaubung zählt das aus unerfindlichen Gründen nicht), das Gutachten also ist der eigentliche "bürgerliche Tod"; Zweitgutachten, auch "Einholen einer zweiten Meinung", theoretisch möglich (kann sein, die Heimleiterin verbietet es, kann sein, da die RichterInnen genau wissen, welche/r GutachterIn das von ihm gewünschte Ergebnis erbringt und man sich ZweitgutachterIn möglw. nicht aussuchen kann, dass die Diagnose (nach ICD-10 - da wird immer falsch subsumiert!) aufrecht erhalten wird).

Zur sog. Krankheitseinsicht wird man vom Arzt gezwungen, nachdem man erklärt hat, man sei nicht verrückt (dies bezeichnen die NervenärztInnen als "Abwehr", was es ja auch tatsächlich ist). Die Krankheitseinsicht wird als Bedingung für kommende Lockerungen in der "psychiatrischen Karriere" dargestellt.

Festgehalten werden im Heim erfolgt mittels Aufenthaltsbestimmungsrechts des meist Berufsbetreuers, nach EuGH gibt es dieses allerdings gar nicht mehr: "Der Mensch lebt in freier Selbstbestimmung und entscheidet über seinen Aufenthaltsort selbst."

Das Heim verstößt gegen den anerkannten Grundsatz "ambulant vor stationär", der auch im SGB zu finden ist, genauer "ambulant vor teilstationär vor stationär".

Auch "diskriminierende Gepflogenheiten" (UN-Behindertenrechtskonvention), die dann auch nicht verfassungsgemäß sein können, von Psychiatrie sind im SGB allerdings zu finden bzw. werden vom SGB als gegeben angesehen

Was ich noch nie erlebt habe, aber was eine zumindest gewisse Logik gehabt hätte: Dass für "Heim" nach Ablauf der Unterbringungsbeschlüsse in der "Geschlossenen" (solche werden aufgehoben und ergehen nicht mehr, wenn man freiwillig bleibt und dann kommt man auch auf die "Offene") auch Unterbringungsbeschluss ergehen muss (das habe ich mal der AsJ gemailed), wo dann eben drinstehen könnte, dass man aufgrund Aufenthaltsbestimmungsrechts des Betreuers so und so lange im Heim bleiben muss.

Ein Versuch, da das Heim offiziell freiwillig ist, zu "gehen", kann zur Folge haben, dass ansonsten geschlossene Heimunterbringung in Betracht käme, was aus meiner Sicht Nötigung ist. Zudem wird vergessen, dass für die geschlossene Heimunterbringung die Indikation fehlt. Das wird häufig (von NervenärztIn) vergessen: Wenn man in was 'reinkommt, muss dafür auch eine Indikation da sein.

Wenn Sie mich jetzt fragen, wer entscheidet denn, wo man 'reinkommt, nicht die/der BetreuerIn mit Aufenthaltsbestimmungsrecht ? Ich vermute, dass sie/er sich nach NervenärztIn richtet. Es verwundert dann auch nicht, wenn z.B. ein/e AnstaltsnervenärztIn sagen kann "Dann schick' ich Sie nach Haus so und so" oder "Dann sperre ich Sie ein". Dabei wird, wie gesagt, die Indikation für ein Haus möglw. ausser acht gelassen.

Wer entscheidet eigentlich ? Ich habe Jahre mit dieser Fragestellung verbracht. Es schien so zu sein, dass die Akteure untereinander auf sich verwiesen. Es scheint auszureichen, dass nur eine/r nicht einverstanden ist, dass man gehen darf, damit man es nicht darf.

Dazu zählt auch Personal.

Ich führe diesen Text weiter.

Weitere Thesen: Die Psychiatrie ist ein Auffangbecken unter anderem für folgende Tatbestände:

- "Pönalisierung" für, was früher als "grober Unfug" strafbar war

- "Pönalisierung" für, was früher Sache der Sittenpolizei war und heute straflos ist

- "Pönalisierung" von Zauberei

- "Pönalisierung" von Blasphemie

- Aufgaben von damaliger Inquisition

- "Pönalisierung"/Behandlung von Größenwahn

- Vorliegen von Neurose (Prävalenz 60 %)

- "Wir behandeln die Falschen" ist ein Zitat, u. a. mit Blick auf Hitler, von Theologe und Psychiater Manfred Lütz aus Bestseller "Irre" (Rainald Goetz, der wohl zu Unrecht in der Psychiatrie war, hat ein Buch gleichen Titels geschrieben)

- Schizophrene (möglw. falsche Subsumption unter ICD-10!) gelten auch in der Fachwelt als friedfertig, zu Behandlung von echten Schizophrenen siehe meinen Kommentar in der englischen wikipedia unter "paranoid Schizophrenia", das wäre Kieselsäuregel (nicht: Heilerde, Kieselerde oder Homöopathie), möglw. kann auch Glutenallergie bis zur Zöliakie stattdessen oder zusätzlich vorliegen.

Man kann generell auch einen "Amalgamschaden" durch Allergie dagegen haben (erzeugt Demenz, Quecksilber muss ausgeleitet werden über Jahre).

Die Sachverhalte werden zuweilen, falsch oder gar nicht, richtig dargestellt.

- Eine übelwollende Psychiatrie kann unproblematische Menschen dabehalten, problematische 'rauslassen, damit ein Eindruck entsteht, "Sie sehen ja (die Medien), was passiert".

- Personal, aber auch Anstalts-Nervenärzte, können von mir hier sogenannte "Anfälle" provozieren durch Antun von Unrecht oder dies sogar systematisch.

- Eine Frau Dr. Fließbach, die in Hamburg-Ochsenzoll (heute Asklepios Nord) tätig war, bezeichnete lt. Veit Höppner, der die rechte Hand von Helmut Schmidt war und den ich als - ziemlich genial - gekannt habe, die Doku von Personal als "Krücken und Humbug".

Sonderfall Psychiatrie in Hamburg: Die kann man kaum kritisieren, der Aufenthalt ist idR so kurz, dass die Krankenkasse zahlt.

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