Bahnhof Hamburg-Friedrichsberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Bahnhof Hamburg-Friedrichsberg''' ist eine [[S-Bahn Hamburg|S-Bahnstation]] in [[Hamburg]]-[[Hamburg-Barmbek Süd|Barmbek Süd]] und -[[Hamburg-Dulsberg|Dulsberg]], wobei der Stationsausgang in Dulsberg liegt. Dort verkehren die Linien S1 und S11.
Der '''Bahnhof Hamburg-Friedrichsberg''' ist eine S-Bahnstation in [[Hamburg]]-Barmbek Süd und -Dulsberg, wobei der Stationsausgang in Dulsberg liegt. Dort verkehren die Linien S1 und S11.


== Name ==
== Name ==
Die Station ist nach dem ehemaligen Namen der nahegelegenen heutigen [[Schön Klinik Hamburg Eilbek]], die als ''Landesirrenanstalt Friedrichsberg'' 1864 gegründet wurde, benannt. Diese hat ihren Namen wie die nahegelegene Friedrichsberger Straße wiederum vermutlich von einem Hügel auf dem Gebiet der Barmbeker Hufnerfamilie Friederichs, die seit 1528 dort ansässig war.<ref name="ch">Christian Hanke: ''Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte'', Medien-Verlag Schubert, 5. überarb. und erw. Aufl., Hamburg 2014, S.55</ref>
Die Station ist nach dem ehemaligen Namen der nahegelegenen heutigen Schön Klinik Hamburg Eilbek, die als ''Landesirrenanstalt Friedrichsberg'' 1864 gegründet wurde, benannt. Diese hat ihren Namen wie die nahegelegene Friedrichsberger Straße wiederum vermutlich von einem Hügel auf dem Gebiet der Barmbeker Hufnerfamilie Friederichs, die seit 1528 dort ansässig war.<ref name="ch">Christian Hanke: ''Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte'', Medien-Verlag Schubert, 5. überarb. und erw. Aufl., Hamburg 2014, S.55</ref>


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Der Bahnhof liegt an der Verlängerung der [[Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn]] über den [[Hamburg Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] hinaus. Diese Verlängerung wurde bis [[Bahnhof Hamburg-Hasselbrook|Hasselbrook]] seit 1898 projektiert. 1904 wurde darüber hinaus im "Ohlsdorfer Vertrag" die Verlängerung nach [[Bahnhof Hamburg-Ohlsdorf|Ohlsdorf]] beschlossen. Sie konnte bereits am 5. Dezember 1906 eröffnet werden.<ref name="rh">Ralf Heinsohn: ''Schnellbahnen in Hamburg'', S.33-37, Norderstedt 2006.</ref> Damit ging auch der Haltepunkt Friedrichsberg in Betrieb. Er besaß ein großzügiges Empfangsgebäude mit viereckigem Uhrenturm.<ref>[http://www.bildarchiv-hamburg.de/hamburg/bahnhof/friedrichsberg/ Bahnhof Friedrichsberg | Bildarchiv-hamburg.de]</ref> Der Bahnhof besaß auch von Anfang an ein Bahnsteigdach. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde stattdessen ein schmuckloser Flachbau errichtet.  
Der Bahnhof liegt an der Verlängerung der Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn über den Hauptbahnhof hinaus. Diese Verlängerung wurde bis Hasselbrook seit 1898 projektiert. 1904 wurde darüber hinaus im "Ohlsdorfer Vertrag" die Verlängerung nach [[Bahnhof Hamburg-Ohlsdorf|Ohlsdorf]] beschlossen. Sie konnte bereits am 5. Dezember 1906 eröffnet werden.<ref name="rh">Ralf Heinsohn: ''Schnellbahnen in Hamburg'', S.33-37, Norderstedt 2006.</ref> Damit ging auch der Haltepunkt Friedrichsberg in Betrieb. Er besaß ein großzügiges Empfangsgebäude mit viereckigem Uhrenturm.<ref>[http://www.bildarchiv-hamburg.de/hamburg/bahnhof/friedrichsberg/ Bahnhof Friedrichsberg | Bildarchiv-hamburg.de]</ref> Der Bahnhof besaß auch von Anfang an ein Bahnsteigdach. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde stattdessen ein schmuckloser Flachbau errichtet.


Mit Mitteln der Konjunkturpakete 1 und 2 der Bundesregierung wurde bis 2009 der Bahnhof umgebaut und modernisiert. Zu der Modernisierung gehörten die Erneuerung des Bahnsteigdachs, der Vorhalle und der Einbau eines Aufzugs. Dabei galt Friedrichsberg als "Modellbahnhof" für weitere Sanierungsprojekte.<ref>[http://www.abendblatt.de/hamburg/article1160209/Neuer-Glanz-fuer-Hamburger-Bahnhoefe.html Neuer Glanz für Hamburger Bahnhöfe | Abendblatt.de]</ref> Der Bahnsteig war bereits zuvor in den 2000er-Jahren saniert worden.
Mit Mitteln der Konjunkturpakete 1 und 2 der Bundesregierung wurde bis 2009 der Bahnhof umgebaut und modernisiert. Zu der Modernisierung gehörten die Erneuerung des Bahnsteigdachs, der Vorhalle und der Einbau eines Aufzugs. Dabei galt Friedrichsberg als "Modellbahnhof" für weitere Sanierungsprojekte.<ref>[http://www.abendblatt.de/hamburg/article1160209/Neuer-Glanz-fuer-Hamburger-Bahnhoefe.html Neuer Glanz für Hamburger Bahnhöfe | Abendblatt.de]</ref> Der Bahnsteig war bereits zuvor in den 2000er-Jahren saniert worden.


== Lage und Bau ==
== Lage und Bau ==
Der zweigleisige Haltepunkt mit Mittelbahnsteig liegt in Dammlage an der Kreuzung Stormarner Straße/Krausestraße/Eilbektal/Mühlenstraße, wo der einzige Ausgang mit Kiosk und Ladengeschäften sowie Aufzug mündet. In der Nähe befinden sich u. a. die [[Schön Klinik Hamburg Eilbek]] und der [[Mühlenteich (Hamburg-Wandsbek)|Mühlenteich]] an der [[Wandse]].
Der zweigleisige Haltepunkt mit Mittelbahnsteig liegt in Dammlage an der Kreuzung Stormarner Straße/Krausestraße/Eilbektal/Mühlenstraße, wo der einzige Ausgang mit Kiosk und Ladengeschäften sowie Aufzug mündet. In der Nähe befinden sich u. a. die Schön Klinik Hamburg Eilbek und der Mühlenteich an der Wandse.


Es gibt 93 Park-and-Ride- sowie 78 Bike-and-Ride-Plätze.<ref>[http://www.hamburg.de/branchenbuch/hamburg/eintrag/10285129/ Haltestelle Friedrichsberg | Hamburg.de]</ref> Einen Busverkehr gibt es mit der Buslinie 271 und der Schnellbuslinie 36.
Es gibt 93 Park-and-Ride- sowie 78 Bike-and-Ride-Plätze.<ref>[http://www.hamburg.de/branchenbuch/hamburg/eintrag/10285129/ Haltestelle Friedrichsberg | Hamburg.de]</ref> Einen Busverkehr gibt es mit der Buslinie 271 und der Schnellbuslinie 36.


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Aktuelle Version vom 22. September 2020, 05:11 Uhr

Der Bahnhof Friedrichsberg 2006.

Der Bahnhof Hamburg-Friedrichsberg ist eine S-Bahnstation in Hamburg-Barmbek Süd und -Dulsberg, wobei der Stationsausgang in Dulsberg liegt. Dort verkehren die Linien S1 und S11.

Name

Die Station ist nach dem ehemaligen Namen der nahegelegenen heutigen Schön Klinik Hamburg Eilbek, die als Landesirrenanstalt Friedrichsberg 1864 gegründet wurde, benannt. Diese hat ihren Namen wie die nahegelegene Friedrichsberger Straße wiederum vermutlich von einem Hügel auf dem Gebiet der Barmbeker Hufnerfamilie Friederichs, die seit 1528 dort ansässig war.[1]

Geschichte

Der Bahnhof liegt an der Verlängerung der Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn über den Hauptbahnhof hinaus. Diese Verlängerung wurde bis Hasselbrook seit 1898 projektiert. 1904 wurde darüber hinaus im "Ohlsdorfer Vertrag" die Verlängerung nach Ohlsdorf beschlossen. Sie konnte bereits am 5. Dezember 1906 eröffnet werden.[2] Damit ging auch der Haltepunkt Friedrichsberg in Betrieb. Er besaß ein großzügiges Empfangsgebäude mit viereckigem Uhrenturm.[3] Der Bahnhof besaß auch von Anfang an ein Bahnsteigdach. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde stattdessen ein schmuckloser Flachbau errichtet.

Mit Mitteln der Konjunkturpakete 1 und 2 der Bundesregierung wurde bis 2009 der Bahnhof umgebaut und modernisiert. Zu der Modernisierung gehörten die Erneuerung des Bahnsteigdachs, der Vorhalle und der Einbau eines Aufzugs. Dabei galt Friedrichsberg als "Modellbahnhof" für weitere Sanierungsprojekte.[4] Der Bahnsteig war bereits zuvor in den 2000er-Jahren saniert worden.

Lage und Bau

Der zweigleisige Haltepunkt mit Mittelbahnsteig liegt in Dammlage an der Kreuzung Stormarner Straße/Krausestraße/Eilbektal/Mühlenstraße, wo der einzige Ausgang mit Kiosk und Ladengeschäften sowie Aufzug mündet. In der Nähe befinden sich u. a. die Schön Klinik Hamburg Eilbek und der Mühlenteich an der Wandse.

Es gibt 93 Park-and-Ride- sowie 78 Bike-and-Ride-Plätze.[5] Einen Busverkehr gibt es mit der Buslinie 271 und der Schnellbuslinie 36.

Weblinks

Quellen

  1. Christian Hanke: Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte, Medien-Verlag Schubert, 5. überarb. und erw. Aufl., Hamburg 2014, S.55
  2. Ralf Heinsohn: Schnellbahnen in Hamburg, S.33-37, Norderstedt 2006.
  3. Bahnhof Friedrichsberg | Bildarchiv-hamburg.de
  4. Neuer Glanz für Hamburger Bahnhöfe | Abendblatt.de
  5. Haltestelle Friedrichsberg | Hamburg.de